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Dnevnik - Bulgarien | Dienstag, 8. Mai 2007

Bulgarien als trojanisches Pferd Moskaus?

Jewgeniy Daynow fragt vor dem Hintergrund der estnisch-russischen Auseinandersetzungen um das sowjetische Soldaten-Denkmal, wie es um das Verhältnis zwischen Russland und Bulgarien bestellt ist: "In den vergangenen Tagen haben westliche Institutionen und Medien begonnen, die größte Bedrohung für Europa zu diskutieren: die klare Absicht des Kreml, seine Position nicht nur in den ehemaligen sowjetischen Republiken wieder herzustellen, sondern auch an der 'weichen' Peripherie. Wo stehen wir? Dem Kreml gelten wir als besonders weich. Moskau zählt darauf, seinen Einfluss bei uns verhältnismäßig leicht sichern zu können... Es gibt einen neuen Monopolvertrag mit Gasprom, Gasprom ist am [bulgarischen] Atomkraftwerk Belene beteiligt, eine Gaspipeline durch den Süden von Bulgarien ist in Planung, und nun werden auch noch geheime Daten mit dem russischen Geheimdienst ausgetauscht. Es wird immer schwerer, den Verdacht zu zerstreuen, dass Bulgarien in Wirklichkeit eine Rolle spielt, die vom Kreml diktiert wird. Bulgarien soll das trojanische Pferd Russlands in der westlichen Gesellschaft werden."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 8. Mai 2007

 

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