02.12.2008
Jean-Noël Cuénod kommentiert die Medienstrategie von Nicolas Sarkozy, dem vorgeworfen wird, die Veröffentlichung eines Artikels im Journal du Dimanche (JDD) verhindert zu haben: "Der neue Präsident der Republik kennt die Entscheidungsträger der französischen Medien persönlich, und auch die Journalisten, 'auf die es ankommt'... Es gibt keinen Zweifel, dass Sarkozy sein Image und seine Botschaften kontrollieren will - bis aufs Pixel und Komma genau. Doch es könnte sein, dass der Bonaparte der Medienschlachten in diesem Krieg zu spät kommt. Das zeigt die jüngste Entwicklung. Das JDD hat einen Artikel in der Versenkung verschwinden lassen, der berichtete, dass Cécilia Sarkozy im zweiten Durchgang der Präsidentschaftswahlen nicht zur Urne ging. Einige Tage später wurde die Geschichte von Journalisten im Internet verbreitet. Das Ergebnis: Die Medien reichen diese Information weiter, die nun zur Affäre wird. Diese Dimension hätte das Ganze nie angenommen, wenn das JDD den Artikel publiziert hätte."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Frankreich Alle verfügbaren Texte von » Jean-Noël Cuénod
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 16. Mai 2007
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: