02.12.2008
Pierre Rousselin erkennt eine bedenkliche Dynamik der Situation. "Man sollte die Dimension dieser Entwicklung dennoch nicht übertreiben, indem man sich dauernd auf die Zeit des Kalten Kriegs bezieht, die vollkommen anders war. Man sollte das Problem aber auch nicht verschleiern, so wie dies beim letzten Gipfel in Kennebunkport geschehen ist, wo George W. Bush und Wladimir Putin zwischen Angelausflügen zeigen wollten, wie ausgezeichnet ihre Beziehungen sind... Die Wahrheit liegt weder in diesem grundlosen offiziellen Optimismus noch in exzessivem Alarmismus. Russland ist nicht mehr der Partner, den wir uns erträumt haben. Es ist auch nicht - nicht mehr - der Feind aus dem Kalten Krieg. Um zu verhindern, dass Russland wieder dazu wird, müssen wir unser Russlandbild mit der Realität abgleichen und vor allem die Eskalation stoppen."
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