02.12.2008
Miklos Haraszti, Beauftragter für Medienfreiheit der OSZE, analysiert im Interview mit Rádai Eszter die Lage der unabhängigen Presse in den postsowjetischen Ländern: "In diesen neuen Demokratien ist Meinungsvielfalt meistens nur in den Printmedien und im Internet möglich... Doch die Printmedien werden von den Behörden unter Druck gesetzt. Die Strafgesetzbücher bieten scheinbare 'rechtsstaatliche' Mittel, Meinungsäußerung und journalistische Recherche wegen Verleumdung, Verletzung der Ehre und Geheimnisverrat zu bestrafen. Oppositionelle Nichtregierungsorganisationen haben das Recht, diese Praxis zu kritisieren, und wir können sie dabei unterstützen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Medien, » Osteuropa Alle verfügbaren Texte von » Miklos Haraszti
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 16. Januar 2006
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: