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Rzeczpospolita - Polen | Freitag, 27. Juli 2007

Deutschland und Polen streiten um Beutekunst

Deutschland und Polen verhandeln seit 1992 über die wechselseitige Rückgabe von zahlreichen Kulturgütern, die im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt oder zerstört wurden. Der ehemalige polnische Außenminister Władysław Bartoszewski äußert sich im Interview empört über den gestrigen Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit dem Titel "Die letzten deutschen Kriegsgefangenen": "Das ist eine besonders irritierende Geschichte. Ich habe mich selbst mit dieser Sache beschäftigt. Wenn die Verhandlungen gescheitert sind, war daran nicht Polen schuld, sondern die damalige rot-grüne Bundesregierung. Vor allem haben wir viele deutsche Kulturgüter vor Zerstörung oder Raub durch die Rote Armee gerettet. Danach haben wir sie viele Jahre lang restauriert und uns um Dokumente und Bücher gekümmert. Der Artikel ist noch unangemessener, wenn man bedenkt, dass die Deutschen selbst die in Polen geraubten Kulturgüter nicht zurückgegeben haben."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 27. Juli 2007

 

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