02.12.2008
"Da haben wir also wieder einen neuen Krieg in der EU, diesmal einen ziemlich fettigen", amüsiert sich Kateřina Šafaříková über die tschechischen Proteste gegen Bemühungen der Slowakei und Polens, Speckwürste jeweils als nationale Spezialität anerkennen zu lassen. Besagte Würste sind seit Jahr und Tag auch in Tschechien als "špekáčky" populär. Unter dem Druck der tschechischen Würstchenmacher will nun das Prager Landwirtschaftsministerium offiziell Protest in Brüssel gegen die Bestrebungen der Slowaken und Polen einlegen, "um die tschechischen Interessen zu schützen. Wo aber liegt hier irgendein staatliches Interesse? Staatliche Interessen sind politisch definiert. Zu ihnen gehören zweifellos die Stabilität der Währung, die innere Sicherheit, das friedliche Zusammenleben mit den Nachbarn. Aber Speckwürste?"
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» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 17. Oktober 2007
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