02.12.2008
Christopher Caldwell schreibt über die niederländische Debatte zu dem Koran-kritischen Film des rechtspopulistischen Politikers Geert Wilders (PVV) - der bislang nicht gezeigt wurde. "Die Verfassung sollte eine klare Grenze ziehen, was Menschen dürfen und was nicht... Inszenierte Provokationen sind dazu da, diese Grenzen zu verschieben, aber sie geschehen manchmal auch als Akte bösen Willens... Es gibt kein Recht und keine Tradition, die zu ehrwürdig wären, um sie nicht auf die Probe zu stellen. Solche Fälle sind künstlich, aber die Gesetze, die aus ihnen folgen, sind real. Wilders ist derzeit der Buhmann der feinen niederländischen Gesellschaft. Das sollte er nicht sein. Sein Versuch ist legal. Er scheint mutwillig die Grenzen austesten zu wollen - so wie es Libertäre immer getan haben, wenn sie angesichts einer indifferenten oder ablehnenden Wählerschaft sozialen Wandel vorantreiben wollen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Religion, » Integration, » Niederlande Alle verfügbaren Texte von » Christopher Caldwell
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 29. Januar 2008
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: