02.12.2008
Adrian Hamilton äußert sich anlässlich des Besuchs von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in London skeptisch über eine bessere britisch-französische Kooperation: "Das liegt zum Teil an Browns Herangehensweise – oder vielmehr seiner fehlenden Herangehensweise – an Europa. Nicht dass er Anti-Europäer wäre, das nicht. Aber er betrachtet Europa nicht als lebendigen, sich entwickelnden Organismus, sondern als einen Markt, ein Gebiet, eine Tatsache... Für ihn ist die EU eine Quelle innenpolitischer Probleme und ein potenzieller Störenfried, kein Wegbereiter für die Welt von morgen. Aber Nicolas Sarkozy ist nicht viel anders. Er hat gewiss eine Menge Ideen, doch nur wenige davon sind durchdacht und noch weniger umgesetzt... Er brachte die Idee einer Mittelmeerunion auf, ohne die Folgen für die Nicht-Mittelmeeranrainer in der EU und besonders für Deutschland zu bedenken. Er wünscht eine Intervention, um den hohen Eurokurs abzuschwächen, bringt das aber nicht mit seiner Politik des ökonomischen Laisserfaire zusammen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » EU-Politik, » Frankreich, » Großbritannien Alle verfügbaren Texte von » Adrian Hamilton
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 27. März 2008
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