04.07.2009
Der zum amerikanischen Ford-Konzern gehörende schwedische Autobauer Volvo hat mitgeteilt, dass 2000 Stellen abgebaut werden. Die Krise sei schlimmer als befürchtet, kommentiert die Stockholmer Boulevardzeitung Aftonbladet: "Der Benzinpreis zwingt nun auch die Autobranche kleinere und sparsamere Autos zu bauen. ... Volvo hat die Produktion seiner größeren Autos auf Torslanda und das restliche Schweden konzentriert. Deswegen ist auch die Fabrik in Hisingen besonders betroffen. Der niedrige Dollar trägt dazu bei, dass Autos, die in Schweden gebaut werden, in den USA teurer sind und im Gegensatz zu vielen Konkurrenten verfügt Volvo über keine Produktion auf der anderen Seite des Atlantik. ... Die Frage ist auch, ob die Modellpalette bei dieser harten Konkurrenz ausreicht. ... Die Krisenzeichen waren deutlich und die Kürzungen erwartet. Dennoch kam die Nachricht wie ein Schock. Das Unternehmen wird auch in der Zukunft geschwächt sein."
» zum ganzen Artikel (externer Link, schwedisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Infrastruktur / Verkehr, » Unternehmen, » Schweden Alle verfügbaren Texte von » Invar Persson
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 26. Juni 2008
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