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La Stampa - Italien | Mittwoch, 29. März 2006

Bedrohen Blogs den Journalismus?

In wenigen Jahren haben Blogs an Glaubwürdigkeit gewonnen. In den USA haben sich viele traditionelle Tageszeitungen dem Phänomen geöffnet und laden ihre Leser zur Zusammenarbeit ein. Manche sehen darin das Ende der Printmedien. Die Journalistin Anna Masera, beunruhigt von dieser Entwicklung, hat den Chefredakteur des Corriere Della Sera, Paolo Mieli dazu befragt. Mieli hatte vor wenigen Jahren behauptet, das Internet sei nur eine vorübergehende Mode. Heute meint er: "Blogs sind ein Ansporn und eine Fundgrube für Journalisten, die immer auf der Suche nach unterschiedlichen Informationen und Quellen sind. Aber sie sind noch zu abgedreht, dort wird alles ineinander gerührt, man muss sich wirklich anstrengen, um etwas Wertvolles zu finden. Mir macht das überhaupt keine Sorgen. Das Geheimnis der Printmedien liegt in ihrer Qualität... Wir werden überleben, wie wir auch das Kino und das Fernsehen überlebt haben."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 29. März 2006

 

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