04.07.2009
José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, fordert in der linksliberalen Tageszeitung El País ein einheitliches europäisches Vorgehen gegen die Finanzkrise: "Es wird später noch Zeit zur Analyse geben. Jetzt ist es wichtig, dass die politischen Entscheidungsträger die richtigen Antworten geben: auf die akute Krise reagieren, die Ersparnisse der Bürger schützen, dafür sorgen, dass den Unternehmen ausreichend Kredit zur Verfügung steht und auch ein besseres Kontrollsystem für die Zukunft schaffen. ... Jetzt ist der Moment, sich über die nationalen Perspektiven hinauszubewegen. Wenn diese Krise eines verdeutlicht, ist es, dass die internationalen Finanzmärkte inzwischen so miteinander verwoben sind, dass nationale Grenzen nur wenig bedeuten. Wenn die Banken und Finanzinstitute international funktionieren, müssen auch diejenigen schnell und grenzübergreifend agieren können, die das System steuern und die Interessen der Einzahler schützen."
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