04.07.2009
Der zum US-Konzern Ford gehörende Göteborger Autobauer Volvo will 6 000 Stellen abbauen. Die Nachricht traf Schweden wie ein Schock. Zu den geplanten Regierungsgeldern für arbeitspolitische Maßnahmen in der Region schreibt die Tageszeitung Göteborgs-Posten: "Der angekündigte Stellenabbau trifft nicht nur Göteborg und Westschweden sehr hart. Schwere Folgen für das restliche Schweden sind zu befürchten. Deshalb braucht es zusätzliche Maßnahmen, nicht zuletzt innerhalb der Arbeitsplatzvermittlung, um den betroffenen Menschen zu helfen." Das Blatt betont gleichzeitig, dass die bereits getroffenen Zusagen für eine Verbesserung der Infrastruktur in der Region sicher der richtige Weg sind, ergänzt aber: "Niemand anderes als Volvo kann Volvo retten. Das Unternehmen muss dadurch, dass Autos hergestellt werden, die auf dem Markt nachgefragt werden, auf lange Sicht rentabel werden."
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