04.07.2009
Die Tageszeitung Gandul beschäftigt sich mit den Erfolgschancen der Demokratischen Union der Ungarn in Rumänien (UDMR) bei den Parlamentswahlen am 30. November. "Zum ersten Mal seit ihrer Gründung muss die Union ... fürchten, den Sprung ins Parlament nicht zu schaffen. Sie müsste dafür in fast allen Wahlkreisen in den mehrheitlich ungarisch-sprachigen Landeskreisen ... und in anderen Gebieten Siebenbürgens gewinnen und die 5-Prozent-Hürde überschreiten. Aber die UDMR kriegt Konkurrenz auf dem eigenen Platz. ... Zwar tritt die PCM, die Partei der radikalen Magyaren, bei den Wahlen nicht direkt gegen die UDMR an, schickt aber [parteilose] Mittelsleute in den Wahlkampf. ... selbst wenn die UDMR nicht ins Parlament einzieht, kann die ungarische Wählerschaft nicht verlieren. Rumänische Kandidaten haben in den drei Landeskreisen des so genannten Szekler-Gebiets keine Aussichten auf Erfolg, die Stimmen werden auf die Kandidaten der ungarischen Minderheit verteilt. Wenn es nicht die einen sind, dann eben die anderen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, rumänisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Rumänien Alle verfügbaren Texte von » Rodica Ciobanu
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 13. Oktober 2008
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