04.07.2009
Die Wirtschaftszeitung Financial Times sieht kaum noch Chancen für den Republikaner John McCain im US-Präsidentschaftswahlkampf: "Die Finanzkrise hätte immer den Demokraten geholfen, weil McCain – ein Spezialist für Außenpolitik und nationale Sicherheit – niemals mit Selbstvertrauen über ökonomische Themen gesprochen hat. Aber als die Krise sich entfaltete, vergrößerte er dieses Defizit durch eine Serie von eiligen Manövern und unausgereiften Vorschlägen, die zurecht als Tricks verstanden wurden. Unter wachsendem Druck vertraut seine Kampagne immer mehr auf unsympathische, übellaunige Angriffe auf [seinen demokratischen Gegenkandidaten Barack] Obama. Das schmeckt nach Verzweiflung. Das eigenartige Resultat ist, dass man dem jungen, ungeprüften, unerfahrenen Kandidaten in dieser Wahl eher zutraut, mit den nächsten schwierigen Jahren umzugehen, als seinem wohl bekannten, bisher beliebten und kampfgestählten Rivalen."
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» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 17. Oktober 2008
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