05.07.2009
In Österreich werden die Studiengebühren abgeschafft. Die Presse kritisiert die Entscheidung. "Vieles spricht dafür, dass jene, die in den Genuss eines akademischen Abschlusses und in der Folge zu besseren Verdienstchancen kommen, auch etwas dafür zahlen. Und sei es auch nur einen nicht allzu hohen Teilbetrag, wie das bei 363 Euro pro Semester bis zum nächsten Jahr noch vorgeschrieben ist. In einem Punkt haben allerdings die Universitäten bzw. der Finanzgeber Österreich versagt: Die Studienbedingungen sind nicht entscheidend verbessert worden. Massenvorlesungen und Massenprüfungen gibt es noch immer. ... Studiengebühren ja, aber gleichzeitig moderne Hochschulen auf dem letzten Stand, gleichzeitig ausreichende Finanzmittel für Lehre und Forschung. Nur Nein sagen wie die SPÖ, nur Ja sagen wie die ÖVP wird den Bedürfnissen der Universitäten nicht gerecht."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Erziehung / Ausbildung / Bildung, » Österreich Alle verfügbaren Texte von » Erich Witzmann
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 21. Oktober 2008
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: