04.07.2009
Die spanische Tageszeitung La Vanguardia lobt die Rundfunkpolitik Frankreichs, wo die Werbung schrittweise aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen verbannt werden soll: "Die drastische und wahrhaftige Änderung der Spielregeln im Rundfunk wird dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen den Druck nehmen, um mit Quoten und wirtschaftlichen Zwängen kämpfen zu müssen. Da so gleichzeitig mehr Geld in das Privatfernsehen fließt, wird die Maßnahme zu großen privaten Mediengruppen führen, die in der Lage sein werden, auf dem internationalen Markt zu konkurrieren. Und das ist genau, was die großen Länder der Europäischen Union brauchen, Spanien eingeschlossen. Das französische Gesetz ist ein großer Schritt nach vorne für den europäischen Rundfunk. Denn es ist offensichtlich, dass das Modell der Doppelfinanzierung der öffentlichen Medien durch Werbung und öffentliche Gelder [sei es durch Gebühren oder aus dem Haushalt, wie es in Spanien geschieht] anachronistisch ist. Öffentliche Gelder sind dazu da, Dienstleistungen zu finanzieren, und nicht, um damit Privatunternehmen Konkurrenz zu machen."
» weiterführende Informationen (externer Link, spanisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Audiovisuelle Medien, » Medienpolitik, » Frankreich, » Spanien, » Europa
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 23. Oktober 2008
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: