04.07.2009
Die baskische Terrororganisation ETA hat auf dem Parkplatz vor dem Hauptgebäude der privaten Universität Navarra in Pamplona eine Autobombe explodieren lassen. Nur durch einen glücklichen Zufall gab es keine Todesopfer. Die Tageszeitung El País kommentiert die ETA-Strategie in Navarra, der Nachbarregion des Baskenlandes: "Die ETA agiert im Namen eines Ziels, das sich mit jedem Attentat wie diesem, das sich auf furchtbare Weise gegen Studenten und Professoren richtete, weiter entfernt. Sie halten am Mittel der Gewalt fest, auch wenn es kontraproduktiv ist für den Zweck, der theoretisch damit verfolgt werden soll: die Verteidigung der baskischen Identität in Navarra. Die Schwäche der ETA ist demnach in erster Linie politisch, und es ist kein Zufall, dass die bedingungslose Unterstützung der Gewalt unter den Wählern des baskischen Nationalismus innerhalb der vergangenen zwölf Jahre von 20 Prozent auf zwei Prozent gesunken ist."
» zum ganzen Artikel (externer Link, spanisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Soziale Bewegungen, » Spanien
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 31. Oktober 2008
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: