05.07.2009
In der andauernden Wirtschaftskrise warnt Die Tageszeitung Les Echos vor einer Deflation: "Natürlich reichen sinkende Preise nicht aus, um eine Deflation anzukündigen. Doch die Senkung der Konsumpreise um ein Prozent in den USA im Oktober, die stärkste seit 60 Jahren, ist ein weiteres Teilchen im Deflationspuzzle, das sich seit einigen Monaten zusammenfügt. Die Aktienkurse sind seit Anfang des Jahres in Paris und an den meisten großen Börsenplätzen fast um die Hälfte gesunken. Der Immobilienpreis, der in den USA fast 17 Prozent in einem Jahr verloren hat, sinkt in Europa. Der Preisverfall erreicht die Produkte des täglichen Lebens. Für die Regierungen ist dies eine neue Herausforderung. Die Deflation ist ein viel größeres Risiko als die Inflation. Sie blockiert die Wirtschaft. Sie tötet die klassische Geldpolitik. Sogar zu einem Zins von 0,1 Prozent ist der Kredit zu teuer, wenn die Preise sinken. Die Zentralbanken müssen andere, nicht so sichere monetäre Waffen anwenden. Die Regierungen müssen schnell eine Wiederbelebungspolitik umsetzen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, finnisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Finanzpolitik, » Wirtschaftspolitik, » Europa, » USA Alle verfügbaren Texte von » Jean-Marc Vittori
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 20. November 2008
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