04.12.2008
Leo Wieland befürchtet, dass Spaniens Ministerpräsident Jose Zapatero "mit seiner Politik des Lächelns und der Konzessionen eine Pandorabüchse geöffnet hat, die zu einer inneren Destabilisierung dieses EU-Partners, immer neuen Begehrlichkeiten tribalistischer Lokalnationalisten und letztlich zu einer iberischen Balkanisierung führen könnte": "Die harten Nationalisten im Baskenland und die etwas weicheren in Katalonien sind keine weltoffenen, urbanen Gestalten, sondern scheinen häufig alten Bilderbüchern des 19. und 20. Jahrhunderts entsprungen. Wo sie regieren, entwickeln sich nicht gerade beispielhaft freiheitliche Gemeinwesen, sondern Gegenden, in denen die (manchmal sogar rassistische) Engstirnigkeit, der Stammesfilz und die geschickt auch mit der Lokalsprache als Machtinstrument eingesetzte Vetternwirtschaft blühen."
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