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Berlingske Tidende - Dänemark | Donnerstag, 27. Juli 2006

Wem gehören Grönlands Bodenschätze?

1975 vereinbarten Dänemark und Grönland eine Autonomie für die größte Insel der Welt und legten dabei auch die Verteilung der Einnahmen aus möglichen Bodenschätzen im Meer fest: 500 Millionen Dänische Kronen (DKK) werden paritätisch aufgeteilt, alles darüber hinaus erhält Grönland. Der Leitartikler findet das ungerecht. "Wenn die Grönländer die alleinigen Rechte an den Mehreinnahmen erhalten, sollten sie den Staatenbund verlassen und auch auf die Einkünfte aus den dänischen Subventionen verzichten. Das bedeutet nicht, dass Grönland auf einen Großteil der eventuellen Einnahmen verzichten muss, aber die 500 Millionen Kronen sollten Verhandlungsgegenstand werden und mit den Zuschüssen in Höhe von drei Milliarden Kronen aus Dänemark verrechnet werden. Dänemark finanziert außerdem umfassende geologische Untersuchungen, und damit wird der potenzielle Lottogewinn an Bodenschätzen größer. Wer aber wie Dänemark für den Lottoschein bezahlt, der sollte auch an den Einnahmen beteiligt werden."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 27. Juli 2006

 

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