05.07.2009
In einer Militärschule in Saragossa ist am 24. August eine Statue des spanischen Diktators Franco entfernt worden. Die rechtsgerichtete Zeitung meint, die Regierung verschleiere mit solchen Aktionen die wahren Probleme des Landes. "In einer Demokratie ist es verpönt, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von den wirklich wichtigen Fragen abzulenken, indem man künstliche Probleme schafft, die nur im Interesse einiger Parteien sind. Doch diese Strategie scheint zur Gewohnheit und immer effektiver zu werden. Demokratie bedeutet, dass die Politiker ihre Zeit darauf verwenden, Probleme zu lösen - und nicht, welche zu schaffen... Für die junge Generation sind die Akteure der republikanischen Epoche und der Franco-Zeit so unwichtig wie Geschichtsbücher. Wenn man jetzt die alten Wunden aufreißt, schadet das sehr dem Zusammenleben, das auf der Verfassung beruht. Die demokratische Regierung handelt sehr verantwortungslos."
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