Beim Einschlag einer Drohne in einen Wohnblock im rumänischen Galați wurden in der Nacht auf Freitag zwei Menschen verletzt. Nach offiziellen Angaben handelte es sich um eine russische Drohne mit Sprengladung. Zeitgleich war der 20 Kilometer entfernt gelegene ukrainische Donauhafen Reni angegriffen worden. Rumänien verfügte die Schließung des russischen Generalkonsulats in Constanța. Den Medien ist dies als Reaktion nicht genug.
Spaniens Premier Pedro Sánchez hält trotz Korruptionsskandalen an seiner Position fest: Auf einem Kongress der Jugendorganisation seiner Partei am Sonntag schloss er Neuwahlen aus. Vergangene Woche hatte die Polizei die Zentrale der regierenden Sozialistischen Partei (PSOE) in Madrid durchsucht. Außerdem gibt es Ermittlungen gegen Ex-Premier José Luis Rodríguez Zapatero.
Beim Kampf gegen die Hisbollah-Miliz ist Israels Armee im Süden des Libanon weiter vorgerückt. Dabei nahm sie die strategisch und symbolisch wichtige Kreuzfahrerfestung Beaufort ein und hisste dort erstmals seit 26 Jahren die israelische Flagge. Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens kritisierten den Vorstoß und riefen sowohl Israel als auch die Hisbollah auf, die Kämpfe einzustellen.
Gewaltsame Zwischenfälle haben den Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain (PSG) am Samstagabend überschattet: In 15 französischen Städten kam es zu Auseinandersetzungen zwischen vermummten Personen und der Polizei, ein Großteil davon in der Region Paris. Laut Innenminister Nuñez wurden landesweit 416 Menschen festgenommen.
Die USA planen laut einem Medienbericht, ihre militärischen Beiträge für die Nato massiv zu reduzieren. Washington wolle künftig deutlich weniger Schlüsselfähigkeiten bereitstellen, wie etwa Kampfjets, Kriegsschiffe, Drohnen oder Tankflugzeuge, schreibt der Spiegel. Kommentatoren sind alarmiert und versuchen zu ergründen, wie es um die derzeitige Fähigkeit Europas bestellt ist, sich selbst zu verteidigen.
Am 14. Juni stimmt die Schweiz über eine Initiative der nationalkonservativen SVP ab, die Einwohnerzahl der Schweiz bei maximal zehn Millionen einzufrieren. Demnach würde die Schweiz dazu verpflichtet, auf verschiedenen Ebenen Maßnahmen zu ergreifen, die die Berechtigungen zur Niederlassung beschränken, wenn die Bevölkerungszahl vor 2050 die Zahl von 9,5 Millionen Personen überschreitet. Gegenwärtig hat das Land 9,1 Millionen Einwohner.
Am 7. Juni wird in Armenien das Parlament neu gewählt. Premierminister Nikol Paschinjan erhofft sich dabei eine Bestätigung seines Westkurses. Am Donnerstag hat US-Präsident Donald Trump Paschinjan seine "vollständige und uneingeschränkte Unterstützung" erklärt. Russland erhöht unterdessen den Druck auf Jerewan, indem es armenische Waren mit Importverboten belegt und mit Problemen bei Erdgaslieferungen droht.
In Slowenien hat eine Mitte-rechts-Regierung die linksliberale Koalition unter Ministerpräsident Robert Golob abgelöst. Neuer Regierungschef ist der nationalkonservative Janez Janša, der dieses Amt bereits dreimal inne hatte. Die Landesmedien erörtern den Koalitionsvertrag der neuen Minderheitsregierung, die im Parlament von der populistischen Rechts-Partei Resni.ca unterstützt wird.
Die finnische Wettbewerbs- und Verbraucherbehörde FCCA hat führenden Unternehmen der Beerenbranche illegale Preisabsprachen vorgeworfen. Die Behörde stufte das Vorgehen als "sehr schweren Wettbewerbsverstoß" ein und beantragte eine Strafe von 9,4 Millionen Euro, der das Kartellgericht noch zustimmen muss. Vor einigen Jahren waren einige finnische Beerenunternehmen bereits wegen Menschenhandels verurteilt worden.
Eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle hält derzeit Westeuropa im Griff. In Frankreich und Großbritannien verzeichneten Meteorologen neue Temperaturrekorde für den Monat Mai mit Werten von bis zu 36 Grad Celsius. In Spanien stiegen die Temperaturen regional auf bis zu 40 Grad. Mehrere Menschen starben bereits an den Folgen der Hitze. Kommentatoren blicken auf Versäumnisse der Vergangenheit und warnen vor der Zukunft.
Die USA und Iran verhandeln in Katar über eine Übereinkunft zur Lösung des vielschichtigen Konflikts. Washington sendet dabei widersprüchliche Signale: US-Präsident Donald Trump sagte am Samstag, der Deal sei "weitgehend ausgehandelt", tags darauf warnte er jedoch vor einer "übereilten Vereinbarung". Auch gab es in den letzten Tagen trotz Waffenruhe in der Straße von Hormus gegenseitige Angriffe auf Schiffe und Stellungen an Land.
Anfang Mai haben in Sachsen-Anhalt erstmals über 40 Prozent der Befragten angegeben, bei Landtagswahlen für die AfD stimmen zu wollen. Gewählt wird in dem strukturschwachen Bundesland zwar erst am 6. September, doch die Perspektive einer klaren AfD-Mehrheit gibt den Medien zu denken: Was sind die Gründe für den Zulauf bei den Rechtspopulisten – und wie könnten ihre politischen Konkurrenten dagegenhalten?











