US-Präsident Trump hat den Weg für eine Truppenverstärkung in Afghanistan frei gemacht. Seine militärischen Berater hätten ihn überzeugt, dass ein Abzug ein gefährliches Machtvakuum bedeutet hätte. Er betonte aber, man wolle kein Nation Building betreiben, sondern Terroristen töten. Ist das die richtige Strategie?

Bei einem Erdbeben auf der italienischen Ferieninsel Ischia sind zwei Menschen ums Leben gekommen, drei verschüttete Kinder konnten unter den Trümmern gerettet werden. Das Beben erreichte nur die Stärke 4, dennoch stürzten viele Häuser ein. Genau ein Jahr nach dem verheerenden Beben von Amatrice stoßen der italienischen Presse diese Nachrichten bitter auf.

Frankreichs Präsident Macron wirbt auf einer Reise nach Rumänien und Bulgarien für eine Verschärfung der EU-Entsenderichtlinie. Diese erlaubt es Unternehmen, Arbeitnehmer temporär in ein anderes EU-Land zu entsenden, solange sie dort Mindestlohn bekommen. Macron will die Konkurrenz durch diese Arbeiter auf dem französischen Arbeitsmarkt eindämmen. Kommentatoren sehen den Vorstoß kritisch.

Am 24. August 1939 unterzeichneten Deutschland und die Sowjetunion den Hitler-Stalin-Pakt, einen auf zehn Jahre befristeten Nichtangriffsvertrag. Ein geheimes Zusatzprotokoll erklärte Estland und Lettland zur sowjetischen Interessensphäre und Litauen zur deutschen. Dieser Teil der Geschichte der baltischen Staaten bewegt bis heute die Kommentatoren.

Die ehemalige türkische Innenministerin und Abgeordnete der rechts-nationalistischen MHP, Meral Akşener, hat eine neue Partei gegründet. Nachdem sie sich im vergangenen Jahr mit MHP-Chef Bahçeli wegen dessen Unterstützung für Erdoğan und sein Präsidialsystem überworfen hatte, will sie, die starke Unterstützung der türkischen Rechten genießt, nun eine säkulare Mitte-Rechts-Opposition bilden. Wie stehen die Chancen für diese Partei?

Nach den Terroranschlägen in Katalonien mit 15 Toten haben Sicherheitskräfte nun auch den Hauptverdächtigen erschossen. In Spanien, wie auch in Finnland, wo ebenfalls ein Attentäter am Freitag zwei Menschen tötete, sitzt der Schock weiterhin tief. Europas Medien finden ganz unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie wir mit Terrorismus umgehen sollten und ob ihm vorgebeugt werden kann.

Nach der Messerattacke im finnischen Turku, bei der zwei Frauen getötet und sechs weitere Menschen verletzt wurden, gehen die Ermittler von einem terroristischen Motiv aus. Nun fordert eine Mehrheit der Parteien eine rasche Ausweitung der Kompetenzen des Geheimdienstes. Ist ein neues Nachrichtendienstgesetz sinnvoll?

Nach Trumps Äußerungen zu den rechtsextremen Ausschreitungen in Charlottesville stellen sich immer mehr Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gegen ihn. Prominente Republikaner üben scharfe Kritik, Wirtschaftsbosse treten aus Beratergremien zurück, Vertreter des Militärs verurteilen in Abgrenzung zu Trump die Aktionen der Neonazis. Die Medien diskutieren, ob der Präsident noch auf eine breite Unterstützung zählen kann.

Zum Schutz seiner Grenze mit der Türkei will Bulgarien verstärkt Militär einsetzen. Insgesamt sollen bis zu 600 Soldaten Grenzübertritte von Migranten verhindern. Doch lassen sich Grenzen überhaupt militärisch sichern?

Nach dem Anschlag in Barcelona mit 13 Toten und rund 120 Verletzten hat die Polizei mehrere Terroristen erschossen oder festgenommen, weitere sind auf der Flucht. Kommentatoren beschäftigen sich mit den Hintergründen des Terrors und schlagen konkrete Maßnahmen vor, die derartige Anschläge verhindern könnten.

Der türkische Präsident Erdoğan hat CDU, SPD und Grüne als "Feinde der Türkei" bezeichnet und alle Türken in Deutschland ermahnt, bei der Bundestagswahl am 24. September nicht für sie zu stimmen. Wie ernst sollten deutsche Politiker diese Einmischung nehmen?

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