Im Iran ist der einflussreiche Sekretär des Sicherheitsrats Ali Laridschani bei einem Luftangriff ums Leben gekommen. Auch bleibt das Schicksal des Obersten Führers unklar: Modschtaba Chamenei hat sich nach dem Tod seines Vaters Ajatollah Ali Chamenei nie gezeigt. Die Medien erörtern, ob das iranische Regime Bestand haben kann, wenn durch die anhaltenden Angriffe Israels und der USA seine Führungsriege eliminiert wird.
Das US-Verteidigungsministerium setzt auch im Krieg auf künstliche Intelligenz. Mit Unternehmen wie xAI arbeitet es bereits zusammen. Den KI-Entwickler Anthropic setzte das Pentagon kürzlich auf die Schwarze Liste, nachdem sich das Unternehmen geweigert hatte, seine Technologien umfassend für militärische Zwecke zu öffnen. Kommentatoren beleuchten Einsatzmöglichkeiten und Risiken.
Simon Gardner, ein Journalist der Nachrichtenagentur Reuters, hat in einer umfangreichen Recherche mutmaßlich die Identität des Street-Art-Künstlers Banksy enthüllt. Fans reagieren im Internet sauer, weil die Anonymität Teil der Kunst ihres Idols sei. Einige Kommentatoren schließen sich dieser Meinung an. Andere finden auch Argumente für die Offenlegung von Banksys Identität.
Die Vorsitzende der schwedischen Liberalen, Simona Mohamsson, und der Vorsitzende der Rechtsaußenpartei Schwedendemokraten (SD), Jimmie Åkesson, haben angekündigt, gemeinsam Regierungsverantwortung übernehmen zu wollen. Dieser Kurswechsel vor der Wahl im September ist in der liberalen Partei umstritten.
US-Präsident Donald Trump hat zur Sicherung der Straße von Hormus einen Einsatz der Nato-Staaten angemahnt. Andernfalls sehe die Zukunft des Bündnisses "sehr schlecht" aus. Doch in Europa gibt es dafür kaum Unterstützung. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte: "Das ist nicht unser Krieg." Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, der Iran-Krieg sei nicht Sache der Nato als Verteidigungsbündnis. Die Medien beziehen Position.
Kurz vor der Parlamentswahl in Dänemark am 24. März hat der Vorsitzende der bürgerlichen Liberalen Allianz mit einem Geständnis für Aufsehen gesorgt: Er habe früher mal auf Feiern Kokain konsumiert, erklärte der 34-jährige Alex Vanopslagh. Heute sei sein Leben allerdings ein anderes und danach sollten ihn die Dänen beurteilen. Kommentatoren sehen trotzdem Anlass für Kritik.
Nach der ersten Runde der Kommunalwahlen am Sonntag haben die linkspopulistische Partei La France Insoumise (LFI) sowie der radikal rechte Rassemblement National (RN) vielerorts einen Zugewinn verzeichnen können. Vor dem zweiten Wahlgang am 22. März stellt sich in vielen Kommunen die Frage nach Parteibündnissen, insbesondere der gemäßigten Linksparteien mit der umstrittenen LFI.
US-Präsident Trump hat die Nato sowie asiatische Staaten aufgefordert, sich an der militärischen Sicherung des Schifffahrtsverkehrs in der Straße von Hormus zu beteiligen. Denn die faktische iranische Blockade der Meerenge lässt die Öl- und Gaspreise drastisch steigen. Europas Medien beleuchten das Vorgehen der USA in dieser beginnenden Energiekrise und skizzieren deren globale ökonomische und soziale Folgen.
Der weltbedeutende deutsche Philosoph Jürgen Habermas ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Habermas setzte nicht nur theoretisch auf respektvolle Kommunikation, sondern mischte sich gerne in öffentliche Debatten ein. Beim Historikerstreit bestand er vehement auf der Singularität des Holocaust. Sein Verfassungspatriotismus ist das moderne Konzept, Zugehörigkeit über Bekenntnis und nicht Ethnie und kulturellen Mythos zu bestimmen.
Vier Wochen vor der Parlamentswahl in Ungarn haben sowohl das Regierungslager als auch die Opposition Großdemonstrationen in Budapest abgehalten. Aktuell liegt die Tisza-Partei von Péter Magyar in den meisten unabhängigen Umfragen vorn. Bei einem Sieg müssten Premier Viktor Orbán und seine Partei Fidesz nach 16 Jahren die Regierungsmacht abgeben. Kommentatoren glauben jedoch, dass noch alles möglich ist.
Ungarische Sicherheitskräfte haben in der vergangenen Woche zwei Geldtransporter auf dem Weg aus Österreich in die Ukraine gestoppt. Die Mitarbeiter der staatlichen ukrainischen Sparkasse wurden vorübergehend festgenommen, neun Goldbarren und Banknoten im Wert von rund 69 Millionen Euro beschlagnahmt. Budapest spricht von einer Operation gegen Geldwäsche. Europas Presse sieht eher einen Zusammenhang mit dem Streit um die Druschba-Pipeline und dem ungarischen Wahlkampf.











