Die Vereinigten Arabischen Emirate treten zum 1. Mai 2026 aus der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) aus. Die Opec verliert damit den weltweit drittgrößten Ölproduzenten. Da die Emirate künftig nicht mehr an die Vereinbarungen des Kartells gebunden sind, können sie ihre Förderung massiv steigern. Kommentatoren erläutern die möglichen Auswirkungen auf den Ölpreis und das Machtgefüge innerhalb der großen Förderländer.

Der britische König Charles III. hat bei seinem Besuch in Washington eine mit viel Beifall quittierte Rede vor dem US-Kongress gehalten. Darin beschrieb er Verantwortlichkeiten für die Nato, die Ukraine, die globale Sicherheit und die Umwelt. Gleichzeitig unterstrich er die Verbundenheit Großbritanniens mit den USA und die Notwendigkeit gemeinsamen Engagements für den Erhalt der Demokratie.

Die Bundesregierung hat sich gerade auf eine Gesundheitsreform geeinigt, die unter anderem erhöhte Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen bei der Familienmitversicherung vorsieht. Gleichzeitig ist die Zufriedenheit mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz laut einer Forsa-Umfrage auf 15 Prozent gesunken und die ARD hat ermittelt, dass 81 Prozent der Bürger den Wohlstand in Deutschland als ungerecht verteilt empfinden.

Bei einer Feierstunde zum Jahrestag der Nelkenrevolution ist es im portugiesischen Parlament zu einem Eklat gekommen: Parlamentspräsident José Aguiar-Branco kritisierte in seiner Rede, dass Politiker heutzutage ihr ganzes Leben offenlegen müssten. Der sozialistische Abgeordnete Pedro Delgado Alves empfand dies als Verhöhnung ethischer Regeln des Parlaments – und drehte ihm demonstrativ den Rücken zu.

Das Land Mali in Westafrika erlebt derzeit die schwersten militärischen Auseinandersetzungen seit Jahren. Dabei haben sich radikale Islamisten und Tuareg-Separatisten zusammengetan, um gegen die Militärregierung zu kämpfen, die seit einem Putsch 2020 herrscht. Welche Folgen haben die Kämpfe für das russische "Afrika-Korps", das die Militärjunta in Bamako unterstützt, und inwiefern ist Europa betroffen?

Der polnischsprachige Journalist Andrzej Poczobut ist nach fünf Jahren Haft in Belarus im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigekommen. Der 53-Jährige, der für die Zeitung Gazeta Wyborcza berichtet hatte und zur polnischen Minderheit in Belarus gehört, war 2021 festgenommen und 2023 zu acht Jahren Straflager verurteilt worden. Polens Ministerpräsident Donald Tusk begrüßte ihn persönlich an der Grenze.

Der Iran-Krieg lässt die Golfstaaten als beliebtes Reiseziel wegfallen, Social-Media-Kontrollen fürs Visum in die USA stoßen unangenehm auf und das Geld sitzt bei vielen auch nicht mehr so locker. Europäische Kommentatoren debattieren, was die weltpolitische und wirtschaftliche Lage für Touristen und ihr Bedürfnis nach Erholung durch Urlaub bedeutet.

Kroatien ist seit rund einer Woche mit einer Flut von Bombendrohungen konfrontiert. Mehr als 700 Mal mussten bereits Krankenhäuser, Einkaufszentren, Redaktionen, Flughäfen, Schulen und Kindergärten evakuiert und durchsucht werden – wobei nie ein realer Sprengsatz gefunden wurde. Die Landespresse sieht darin einen systematischen Angriff auf Staat und Gesellschaft.

Der britische König Charles III. und Königin Camilla sind zu einem viertägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania empfingen das Königspaar am Montag im Weißen Haus. Am heutigen Dienstag wird Charles vor dem US-Kongress sprechen. Kommentatoren beschäftigt die Frage, ob der König die zuletzt stark angespannten Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA retten kann.

Der abgewählte Ministerpräsident Viktor Orbán hat auf sein Abgeordnetenmandat verzichtet. Er möchte sich nun um die "Neuorganisation des nationalen Lagers" kümmern und auch weiterhin die Fidesz-Partei anführen. Sein Nachfolger Péter Magyar warnte hingegen vor einer "Mafia" aus dem Orbán-Umfeld, die nun versuche, Milliardensummen ins Ausland zu transferieren und sich abzusetzen.

Die Sozialdemokraten (PSD) und die extrem rechte AUR-Partei haben erklärt, einen Misstrauensantrag gegen die Regierung des liberalen Premiers Ilie Bolojan einbringen zu wollen. Zuvor hatten sechs sozialdemokratische Minister und der PSD-Vizepremier aus Protest gegen die Sparpolitik ihren Rücktritt erklärt. Kommentatoren beleuchten Hintergründe und mögliche Folgen.

Der US-Technologiekonzern Palantir hat auf X ein Manifest seines Chefs Alex Karp veröffentlicht, das für große Aufmerksamkeit sorgt. Die Entwicklung von KI-Waffen sei unvermeidbar und deswegen müsse den USA eine Vorherrschaft bei der KI-Abschreckung gesichert werden, heißt es darin. Zudem solle darüber diskutiert werden, dass verschiedene Kulturen verschiedene "Erfolgsbilanzen" vorzuweisen hätten. Kritiker werfen Karp "Techno-Faschismus" vor.

Mehr Debatten