In Nordsyrien befinden sich Ankara und das Assad-Regime auf direktem Konfrontationskurs, die Rebellen-Enklave Ost-Ghuta bei Damaskus erlebt die blutigste Angriffswelle seit Langem. Doch eine Resolution des UN-Sicherheitsrats zu einer Feuerpause scheiterte zuletzt an Russlands Veto. Was kann der Westen noch tun?

Nach dem Amoklauf eines 19-Jährigen in einer Schule in Florida mit 17 Toten hat US-Präsident Trump bei einem Treffen mit Überlebenden und Hinterbliebenen erwogen, Lehrer zu bewaffnen. Können so Schulmassaker wie in Florida verhindert werden?

Rumäniens Justizminister Tudorel Toader hat die Absetzung der wichtigsten Vorkämpferin gegen Korruption im Land eingeleitet. Laura Codruta Kövesi, Leiterin der Anti-Korruptions-Behörde DNA, ist international anerkannt und bei vielen Rumänen beliebt. Die Regierungsparteien werfen ihr jedoch unsaubere Ermittlungsmethoden vor. Kommentatoren stärken ihr den Rücken.

In Brüssel beraten derzeit die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten über Budgetpolitik, Grenzschutz und andere Zukunftsfragen der EU. Einige Journalisten nehmen das zum Anlass, darüber hinaus ihre Vision einer wahrhaft veränderten und bürgernahen EU zu skizzieren.

Tausende Ruheständler haben in mehreren spanischen Städten auf Protestkundgebungen angemessene Renten gefordert. Diese müssten der Inflation angepasst werden, damit die Kaufkraft nicht leide. Spanische Medien teilen ihren Zorn.

Jedes Jahr am 23. Februar, dem Tag der Vaterlandsverteidiger, feiert Russland seine Streitkräfte - und die Männer im Allgemeinen gleich dazu. 2018 ist dabei ein besonderes Jubiläumsjahr: Am 23. Februar vor genau 100 Jahren wurde die Rote Armee gegründet. Für Russlands Presse ein Anlass, sich anzuschauen, wie es um den Ruf der Streitkräfte bestellt ist.

Während in der kurdischen Provinz Afrin in Nordsyrien eine direkte Konfrontation zwischen der Türkei und dem Assad-Regime droht, sind in der Rebellenenklave Ost-Ghuta bei Damaskus 400.000 Menschen eingekesselt. Seit Tagen bombardiert die syrische Armee das Gebiet, nun will der UN-Sicherheitsrat über die Lage beraten. Journalisten beschreiben, wie die Bevölkerung den Kriegsparteien hoffnungslos ausgeliefert ist.

Der deutsche EU-Diplomat Martin Selmayr wird ab 1. März neuer Generalsekretär der EU-Kommission. Junckers bisheriger Kabinettschef übernimmt damit den höchsten Beamten-Posten der Brüsseler Behörde. Diese Personalentscheidung ist Teil des Geschachers um mehrere Spitzenposten in Brüssel, konstatieren Kommentatoren.

Nach dem Mord an einem finnischen Geschäftsmann in Uganda hat der staatliche Rüstungskonzern Patria mehrere Manager entlassen. Der Geschäftsmann hatte die Erlaubnis, Produkte von Patria in Uganda zu vermarkten. Finnische Medien üben harsche Kritik an dem Staatskonzern.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat am Mittwoch in Ljubljana seinen slowenischen Amtskollegen Karl Erjavec getroffen. Anlässlich des Besuchs warf er der EU vor, vom Westbalkan die Abkehr von Russland zu fordern. Erjavec plädierte nach dem Treffen für einen verstärkten Dialog von EU und Nato mit Russland. Für Sloweniens Medien verrät der Staatsbesuch einiges über die außenpolitische Rolle des Landes.

Die Letten erleben derzeit einen Finanzkrimi im eigenen Land. Nicht nur wurde ihr Zentralbankchef wegen Korruptionsvorwürfen suspendiert, auch steht mit der ABLV die drittgrößte lettische Bank unter Geldwäscheverdacht. Nur zwei Symptome einer größeren Krise?

Die Schweizer stimmen Anfang März über die Abschaffung der Rundfunkgebühren ab. Aktuellen Umfragen zufolge wollen derzeit 56 Prozent der Wahlberechtigten die "No Billag"-Initiative ablehnen und die Gebühren damit beibehalten. Verfechter und Kritiker des öffentlich-rechtlichen Schweizer Rundfunks SRF tauschen ihre Argumente aus.

Mehr Debatten