Während die spanische Regierung ihren Haushalt durch Sparen saniert, werden in Europa die Stimmen lauter, auch etwas für die Wirtschaft zu tun. Das hält auch die liberale Wirtschaftszeitung Financial Times für nötig: "Es ist vielversprechend, dass einige Politiker und der Präsident der EZB, Mario Draghi, sich diese Woche darum kümmern, wie man Spaniens Wirtschaft ankurbeln kann. Doch während Forderungen nach mehr Wachstum stärker werden, herrscht immer noch Uneinigkeit über die genauen Schritte, um Europa wieder in Form zu bringen. Und es besteht weiter die Illusion, dass Europa wiederbelebt werden kann, ohne Probleme wie die dauerhaft ungleiche Leistungsbilanz anzusprechen. Ohne weitreichendere europäische Unterstützung - sprich aus Deutschland - sind die Reformen von Premier Mariano Rajoy und seiner europäischen Kollegen zum Scheitern verurteilt. Spaniens Bürger standen dem Sparkurs zum Zweck eines übergeordneteren Ziels zwar positiv gegenüber, aber sie werden es nicht akzeptieren, in eine Sackgasse geführt zu werden." (30.04.2012)
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Wirtschaft, » Spanien
Debatten verfolgen » Wege aus der Schuldenkrise