Das Durchschnittseinkommen der meisten Serben beträgt zwischen 300 und 400 Euro im Monat. Deshalb ist die auf der Belgrad Fashion Week präsentierte Mode für viele unerschwinglich, meint die tageszeitung: "Belgrad rockt ja durchaus ... . Obwohl man in Paris, Berlin oder Krakau eher selten junge SerbInnen trifft. Sie können nicht einfach mal spontan losdüsen, weil sie Visa brauchen ... . Ganz anders als zu Titos Zeiten, als die Jugoslawen als einziges Land im 'Ostblock' über Reisepässe verfügten. ... Junge Talente gibt es hier genug, allein sie haben im Prinzip keine Chance. ... Die 'Bauern' sehen so etwas nicht gern. So wenig wie sie die zeitgemäße Mode der jungen Mode-Avantgarde verstehen ... . Leisten können sich diese Mode ... die jungen SerbInnen ... meist sowieso nicht. Sie sind schon froh, dass es mittlerweile eine Filiale des spanischen Modediscounters Zara gibt. Junge, aktuelle, europäische Mode zu erschwinglichen Preisen, entworfen unter stiller Zurkenntnisnahme der Schauen in Paris oder Belgrad. Erst wenn man kopiert wird, hat man es geschafft." (10.11.2008)
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