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  US-Präsident Joe Biden

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Die ersten 100 Tage im Amt hat US-Präsident Joe Biden hinter sich. Während er sich zu Beginn seiner Amtszeit darauf konzentrierte, die Covid-Krise und ihre Folgen in den Griff zu bekommen, tut er sich nun durch Staatsinvestitionen und Steuererhöhungen, Klimapolitik und außenpolitische Statements hervor. Europas Medien prüfen seine Vorstöße auf Glaubwürdigkeit und Zielrichtung.

"Wir gedenken all derer, die im Völkermord an den Armeniern während der Zeit der Osmanen gestorben sind", ließ US-Präsident Joe Biden zum 106. Jahrestag des Genozids verlauten und erkannte diesen damit wie angekündigt offiziell an. Die Türkei bestellte den US-Botschafter ein: Bidens Äußerungen hätten "eine Wunde" in die Beziehungen der Länder geschlagen. Kommentatoren finden mehrheitlich, dass Bidens Akt diese Wunde wert war.

Joe Biden will laut Medieninformationen als erster US-Präsident den Völkermord an den Armeniern, dessen Beginn sich am 24. April jährt, offiziell als Genozid anerkennen. Schätzungen zufolge wurden im Jahr 1915 zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Armenier von Soldaten des Osmanischen Reiches getötet.

US-Außenminister Blinken und Chinas Spitzendiplomat Yang haben sich auf ihrem ersten Treffen einen Schlagabtausch vor laufenden Kameras geliefert. Blinken warf Peking die Gefährdung der weltweiten Stabilität vor, Yang Washington die Einmischung in innere Angelegenheiten. Für Europas Presse hat die neue US-Administration ihren Kurs damit klar abgesteckt. Kommentatoren fragen, wie Europa darauf reagiert.

US-Präsident Joe Biden hat in einer Grundsatzrede im Außenministerium seine außenpolitischen Schwerpunkte skizziert. Anders als sein Vorgänger sprach er sich für eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Verbündeten der USA aus. Mahnende Worte sendete er unter anderem nach Moskau. Kommentatoren loben seine Ankündigungen, vermissen jedoch konkrete Pläne.