Der Wahlerfolg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen könnte auch für Europa Veränderungen bringen – etwa, wenn es um die Unterstützung der Ukraine, die Handelspolitik oder die Regulierung Künstlicher Intelligenz geht. Die Presse diskutiert, welche Folgen zu erwarten sind und wie sich die EU darauf einstellen sollte.
Die Wiederzulassung russischer Eishockey-Teams zu Meisterschaften sorgt für Protest: Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen kündigten an, nicht gegen russische Spieler antreten zu wollen. Die Linie sei, nicht gegen Russland zu spielen, solange der Krieg gegen die Ukraine andauere, erklärte der finnische Eishockey-Verband. Zuvor hatte der Internationale Sportgerichtshof die Blockade russischer Mannschaften aufgehoben.
Am Wochenende sind erneut in mehreren europäischen Ländern Tausende – vorwiegend Jugendliche – auf die Straße gegangen, um für mehr Bildung, Teilhabe und ein bezahlbares Leben zu demonstrieren. Für den heutigen Donnerstag haben französische Gewerkschaften Streiks und Proteste angekündigt, denen sich Schüler und Studierende anschließen wollen. Kommentatoren beleuchten, warum die Protestwelle nicht abebbt.
Die ungarische Regierung hat am Mittwoch damit begonnen, Geheimdienstakten aus der kommunistischen Ära zu veröffentlichen. Die "Agentenakten" geben darüber Auskunft, wen die ungarische Staatssicherheit damals als Informanten führte, um die Bevölkerung zu überwachen. Die Öffnung der Akten war ein Wahlversprechen Péter Magyars. Was löst sie im Land aus?
In mehreren europäischen Ländern sind Supermärkte Ziel von Hackerattacken geworden. Dabei verschafften sich die Täter offenbar Zugang zu den Temperaturreglern und heizten Kühlschränke und Tiefkühltruhen auf. Große Mengen Lebensmittel mussten daraufhin entsorgt werden. In den vergangenen Tagen gab es in Deutschland, Belgien, Schweden, Irland, Luxemburg, Estland, Finnland und den Niederlanden Vorfälle.
Nach dem zweiten katastrophalen Zugunglück in Spanien in diesem Jahr ist Verkehrsminister Óscar Puente zurückgetreten. Es sei eine Frage der politischen Würde, der Konsequenz und des politischen Einfühlungsvermögens, erklärte Puente. Bei Zusammenstößen von Hochgeschwindigkeitszügen waren vergangene Woche 69 Menschen in der spanischen Gemeinde Urda ums Leben gekommen und im Januar in Andalusien 46 Menschen.
Beim Commonwealth-Gipfel im karibischen Inselstaat Antigua und Barbuda hat Großbritanniens Premier Andy Burnham eine Richtungsänderung angedeutet und Bereitschaft zu einer offiziellen Entschuldigung für die Sklaverei signalisiert. König Charles äußerte sein tiefes Bedauern über das historische Unrecht, vermied jedoch eine konkrete Entschuldigung. Kommentatoren diskutieren, was davon zu halten ist.
In den USA werden am heutigen Dienstag das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt. Umfragen zufolge könnten die Demokraten die Mehrheit in einer oder sogar beiden Kammern des Kongresses erringen und Präsident Donald Trump das Regieren erschweren. Kommentatoren diskutieren die möglichen Folgen.
Der jahrelange Machtkampf um Polens Verfassungsgericht eskaliert. Die Regierung von Donald Tusk will das unter der PiS politisch geprägte Gericht reformieren. Doch der PiS-nahe Präsident Karol Nawrocki blockiert die Vereidigung neuer Richter. Vor dem Verfassungsgericht in Warschau demonstrierten am Wochenende PiS-Anhänger, im Gebäude kam es zu Tumulten.
Im armenischen Jerewan hat vom 19. bis zum 31. Oktober 2026 die UN-Biodiversitätskonferenz COP17 stattgefunden. Die rund 200 Teilnehmerstaaten einigten sich auf einen Aktionsplan, um die Umsetzung des vor vier Jahren in Montreal beschlossenen Weltnaturabkommens zu beschleunigen. Unter anderem sollen mehr Finanzmittel in den Naturschutz fließen und etwa 450 Milliarden Euro an schädlichen Subventionen abgebaut werden.
Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Bulgarien hat laut Prognosen die Amtsinhaberin Ilijana Jotowa gewonnen. Nach der Auszählung fast aller Stimmzettel setzte sie sich mit deutlichem Vorsprung gegen ihren prowestlichen Herausforderer Andrej Gjurow durch. Jotowa spricht sich für einen Dialog mit Russland und gegen Militärhilfen für die Ukraine aus.











