Nicht erst seit dem Tauziehen mit Washington um Grönland macht sich Europa intensiv Gedanken, ob und wie es seine militärische Absicherung selbst in die Hand nehmen könnte. Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat diesen Überlegungen nun mit den Worten "Träumt weiter" eine Abfuhr erteilt. Europa könne sich ohne die USA nicht verteidigen. Die Medien bewerten die Sicherheitslage des Kontinents aus ihrer Sicht.
Die spanische Regierung will Hunderttausenden Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere einen gesicherten, legalen Status verschaffen. Die Regelung, die per Dekret in Kraft gesetzt werden soll, betrifft Migranten, die vor dem 31. Dezember 2025 eingereist sind, seit mindestens fünf Monaten im Land leben und nicht vorbestraft sind.
Nach den tödlichen Schüssen von ICE-Beamten in Minneapolis sollen einige Einsatzkräfte der Einwanderungsbehörde und des Grenzschutzes die Stadt verlassen. Das teilte der Bürgermeister nach einem Telefonat mit US-Präsident Trump mit. Trump widersprach auch Regierungsmitgliedern, die den zuletzt erschossenen Krankenpfleger Alex Pretti als Attentäter bezeichneten und nannte Prettis Tod einen "unglücklichen Vorfall". Wird sich die Lage nun beruhigen?
Zur Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) gehören nun auch Vertreter der russischen Opposition. Insgesamt 15 im Ausland lebende Russen und Vertreter von ethnischen Minderheiten wurden in die Plattform der demokratischen Kräfte Russlands aufgenommen. Nach seinem Angriff auf die Ukraine war Russland 2022 aus dem Europarat ausgeschlossen worden.
Die EU und Indien haben fast 20 Jahre dauernde Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen abgeschlossen. Beide Seiten vertieften damit die "Partnerschaft zwischen den größten Demokratien der Welt", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Neu-Delhi. Es geht um einen gemeinsamen Markt von fast zwei Milliarden Menschen. Kommentatoren beleuchten die strategische Bedeutung des Abkommens.
Zum zweiten Mal in diesem Monat hat die Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis einen Menschen erschossen. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums hätten die Beamten in Notwehr gehandelt. Auf Videoaufnahmen in US-Medien ist nicht zu erkennen, dass der Mann mit einer Waffe gedroht hätte. Europas Medien befürchten eine gefährliche Spirale der Gewalt.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat eine Rede von Kanadas Premier Mark Carney besondere Beachtung gefunden, in der er ein Ende der alten regelbasierten Ordnung und den "Beginn einer brutalen Realität" konstatierte. Die mittleren Mächte müssten sich gegen die Bedrohungen durch die Großmächte zusammenschließen und gemeinsam handeln, erklärte Carney. Auch Kommentatoren zeigen sich aufgerüttelt.
Jedes Jahr wird am 27. Januar der Opfer des Holocausts gedacht. Während es immer weniger Zeitzeugen gibt, die über den nationalsozialistischen Massenmord aus persönlicher Erfahrung berichten können, wird die Erinnerung mit zahlreichen Veranstaltungen aufrechtzuerhalten versucht. Kommentatoren mahnen, bei der Aufklärung über die Vergangenheit nicht nachzulassen.
Viele Menschen in der Ukraine müssen nach massiven russischen Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur ohne Strom und Heizung bei eisigen Temperaturen ausharren. 1,2 Millionen Haushalte sind von der Stromversorgung abgeschnitten, teilte die Regierung mit. Was bezweckt Russland mit den stetigen Angriffen auf die Energieanlagen?
Deutschland und Italien wollen enger zusammenarbeiten. Bei seinem Besuch am Freitag in Rom unterzeichnete Bundeskanzler Friedrich Merz zusammen mit Regierungschefin Giorgia Meloni Vereinbarungen über eine engere Kooperation in den Bereichen Sicherheit, Migration und Verteidigung. Zudem kündigten beide gemeinsame wirtschaftspolitische Initiativen an. Kommentatoren fragen sich, was da im Entstehen sein könnte.
Nach dem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte sind Details darüber bekannt geworden, was ein neu ausgehandeltes Grönland-Abkommen beinhalten könnte. Medienberichten zufolge geht es unter anderem um zusätzliche Militärbasen unter US-Souveränität, eine größere sicherheitspolitische Rolle europäischer Staaten und das geplante US-Raketenabwehrsystem "Golden Dome".
Der von US-Präsident Donald Trump initiierte Friedensrat hat Gestalt angenommen. Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos wurde das Gründungsdokument unterzeichnet. Laut Charta soll er – in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen – Konflikte beilegen. Von den EU-Staaten machen nur Ungarn und Bulgarien bei der umstrittenen Organisation mit. Die Medien diskutieren, ob das richtig oder falsch ist.











