Die Veröffentlichung weiterer Akten zum Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein werfen immer neue Fragen auf. In den mehr als drei Millionen Seiten an Dokumenten, tausenden Videos und weit mehr als 100.000 Fotos, die das US-Justizministerium kürzlich veröffentlichte, tauchen zahlreiche weitere prominente Namen auf. Inwiefern diese mit Epstein in Verbindung standen und welche Folgen dies nach sich zieht, versuchen Kommentatoren einzuordnen.
Frankreichs Haushalt fürs laufende Jahr ist beschlossene Sache. Denn am Montag überstand Premier Sébastien Lecornu zwei Misstrauensabstimmungen der Opposition. Seine Vorgänger François Bayrou und Michel Barnier waren im Streit um Haushaltsfragen nach nur kurzen Amtszeiten gescheitert. Öffnet sich nun eine neue Perspektive mit mehr politischer Stabilität?
Gerade als in der Ukraine besonders heftiger Frost herrschte, hat Russland in der Nacht auf Dienstag erneut Energieanlagen im ganzen Land angegriffen. Donald Trump hatte mit Wladimir Putin ein einwöchiges Angriffs-Moratorium vereinbart, doch war bis zuletzt unklar geblieben, in welchem Zeitrahmen es galt. Kommentatoren beleuchten vor der am heutigen Mittwoch in Abu Dhabi beginnenden neuen Verhandlungsrunde zur Beendigung des Krieges Putins aktuelles Vorgehen.
Die Europäische Union hat beschlossen, den Import von Erdgas aus Russland bis spätestens Ende 2027 zu beenden. Bei der Abstimmung vergangene Woche stimmten 24 EU-Länder dafür, Ungarn und die Slowakei dagegen, Bulgarien enthielt sich. Während die Regierungen in Budapest und Bratislava gegen den Beschluss vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) klagen wollen, diskutieren Europas Kommentatoren darüber, wie die Gasversorgung der Zukunft aussehen sollte.
Die Schweiz stimmt am 8. März über die Initiative "200 Franken sind genug!" ab, meist die "Halbierungsinitiative" genannt. Sie fordert eine deutliche Senkung der Rundfunkgebühren für Bürger und eine Befreiung für Unternehmen. Das Budget des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (SRG) würde sich etwa halbieren. Unterstützt wird die Initiative von der rechten SVP, den Jungfreisinnigen und dem Gewerbeverband.
Bei der Überreichung der Grammy Awards in Los Angeles haben mehrere Preisträger ihre Dankesrede für Kritik am Vorgehen der Einwanderungspolizei ICE und für andere politische Statements genutzt. US-Präsident Trump bezeichnete die Veranstaltung anschließend als "Müll" und kündigte eine Klage gegen den Moderatoren an.
In Tschechien schwelt ein heftiger politischer Konflikt zwischen dem Präsidenten Petr Pavel und der rechtsgerichteten Koalitionsregierung von Andrej Babiš: Außenminister Petr Macinka hatte das Staatsoberhaupt ultimativ aufgefordert, den Ehrenvorsitzenden seiner Autofahrerpartei, Filip Turek, zum Umweltminister zu ernennen. Am Sonntag stellten sich in Prag bei einer Großdemonstration mindestens 80.000 Menschen hinter Pavel.
Der kalte Winter erlaubt zum ersten Mal seit 2019 wieder, vom Festland mit Fahrzeugen auf Estlands Inseln zu fahren. Doch die Behörden wollen offiziell keine Eisstraßen einrichten: Man hält sie für zu teuer und zu riskant, auch sei kein Geld dafür im Haushalt eingeplant. Mancherorts fahren Einheimische jetzt auf eigene Gefahr übers Eis.
Nachdem die USA Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und weitere Kriegsschiffe in den Nahen Osten verlegt haben, ist offen, ob es zu einem Angriff auf den Iran kommt. Irans Präsident Massud Peseschkian sprach sich laut staatlicher Nachrichtenagentur Irna für eine diplomatische Lösung des Konflikts aus. Laut Medienberichten soll es im Hintergrund Gespräche über ein neues Atom-Abkommen geben. Europas Kommentatoren warnen vor den Gefahren eines Militärschlags.
Der Sturm Kristin hat in Portugal zu Todesopfern und schweren Schäden an Gebäuden und Infrastruktur geführt. Vorhergesagt sind weitere Unwetter. Der Umgang mit der Katastrophe ist zudem das alles bestimmende Thema im Präsidentschaftswahlkampf: Am Sonntag findet die Stichwahl zwischen dem Sozialisten Antonio José Seguro und dem Rechtspopulisten André Ventura statt.
Drei Monate nach der Parlamentswahl haben sich in den Niederlanden drei Parteien auf die Bildung einer Minderheitsregierung verständigt. Die linksliberale D66, Christdemokraten (CDA) und Rechtsliberale (VDD) haben ihr Koalitionsabkommen vorgelegt. Da eine zukünftige Regierung unter D66-Chef Rob Jetten nur über 66 der 150 Sitze im Unterhaus verfügt, fragt sich die Landespresse, ob ihr Programm auch im Parlament kompromissfähig ist.











