Die Fifa plant den Verkauf von Weltmeisterschafts-Anteilen in Höhe von rund 20 Prozent an private Investoren. Medienberichten zufolge will der Chef des Fußball-Weltverbandes Gianni Infantino zu diesem Zweck ein Tochterunternehmen gründen und Milliardengewinne einstreichen. Die Fifa bestätigte eine Prüfung solcher Vorschläge. Die Uefa kritisierte eine unverantwortliche Grenzüberschreitung. Kommentatoren zeigen viel Empörung.
Die Kampfhandlungen in der Golf-Region haben sich wieder verschärft. Das US-Militär griff gemeinsam mit Saudi-Arabien Stellungen pro-iranischer Milizen im Irak an. Von dort aus seien in den Tagen zuvor auf Anweisungen aus Teheran Drohnenangriffe gestartet worden, so Washington. Die USA griffen auch wieder Ziele im Iran selbst an. Der Iran schoss erneut auf US-Stützpunkte in der Region.
Am 29. August stimmt Island per Referendum darüber ab, ob die Verhandlungen über einen EU-Beitritt wieder aufgenommen werden sollen. Diese waren ursprünglich 2009 eingeleitet worden. Nach einem Regierungswechsel im Jahr 2013 legte Reykjavík die Beitrittsgespräche allerdings wieder auf Eis. Der neue Anlauf interessiert die europäische Presse.
In Breslau ist ein ukrainisches Paar am Sonntag von drei Männern zusammengeschlagen worden. Die Polizei hat bisher zwei Tatverdächtige inhaftiert. Noch vor einigen Jahren sei die Welt beeindruckt gewesen, wie solidarisch sich die Polen gegenüber Flüchtlingen aus der Ukraine verhielten, sagte Premierminister Donald Tusk: "Das alles wird gerade zerstört." Medien aus beiden Ländern beleuchten das Kippen der Stimmungslage in Polen.
Während sich in Frankreich und Spanien erste Erfolge bei der Bekämpfung der massiven Waldbrände abzeichnen, wächst gleichzeitig die Sorge vor einer erneuten Verschärfung der Lage angesichts einer weiteren bevorstehenden Hitzewelle. Es sei die schwerste Situation durch Brände in Frankreich seit dem Zweiten Weltkrieg, erklärte Staatspräsident Emmanuel Macron. Auch Kommentatoren zeigen sich beunruhigt und diskutieren nötige Maßnahmen.
Bei einem internen Test neuer KI-Modelle des Unternehmens OpenAI vergangene Woche hat sich die Software nach Angaben der Firma eigenständig in die Systeme einer anderen KI-Firma gehackt. Die KI-Modelle hätten es geschafft, aus der isolierten Testumgebung auszubrechen und sich Zugang zum Internet zu verschaffen. Besorgt blicken Kommentatoren auf das Geschehen und fordern Konsequenzen.
Die österreichische Regierung will den Wehrdienst von sechs auf neun Monate verlängern. Die 6+3-Regelung soll die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres erhöhen und Soldaten besser auf Krisen- und Verteidigungsaufgaben vorbereiten. Um den Wehrdienst attraktiver zu machen, sollen außerdem Urlaubstage eingeführt werden, und die Vergütung soll auf 1.000 Euro monatlich steigen. Die Presse ist mehr als skeptisch.
Im Juli 2025 hat in der Türkei nach einem über 40 Jahre dauernden Bürgerkrieg die PKK symbolisch die Waffen niedergelegt. Nun soll die Aussöhnung mit den Kurden auf eine gesetzliche Grundlage gestellt werden: Ein Rahmengesetz für den Friedensprozess wurde angekündigt, es soll Entwaffnung, Rückkehr und Wiedereingliederung regeln. Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş rief zu türkisch-kurdischer Brüderlichkeit auf.
Der Christopher Street Day in Berlin ist am Samstagabend wegen eines Anschlags vorzeitig abgebrochen worden. Ein Lieferwagenfahrer war am Rande des CSD-Festivals in eine Menschenmenge gerast und hatte anschließend mit einer Stichwaffe Passanten angegriffen. Eine Frau starb, 29 Menschen wurden verletzt. Der mutmaßliche 21-jährige Täter war als Islamist bekannt und wurde am Sonntag bei einem Polizeieinsatz erschossen.
Ungarns Ex-Premier Viktor Orbán hat vor Anhängern im rumänischen Kurort Băile Tuşnad zum "Widerstand" gegen die Regierung seines Nachfolgers Péter Magyar aufgerufen. Gut 7.000 Menschen verfolgten seine Grundsatzrede beim alljährlichen Sommercamp in Siebenbürgen, bei der er seinen Anhängern bekräftigte, dass er auf die politische Bühne zurückkehren werde. Es war Orbáns erster Großauftritt nach der Wahlniederlage vom April.
Der Fleischwarenhersteller Rannarootsi hat mit einer Werbekampagne eine hitzige Debatte entfacht. Auf einem Foto grillen zwei Männer vor dem Hintergrund riesiger Rauchwolken. Der Slogan besagt "Der richtige Grill macht bittere Zwiebeln süß". In Estland ist das Wort Zwiebel eine umgangssprachliche Bezeichnung für Russen. Die Empörung in der russischsprachigen Community Estlands beschäftigt nun die Landespresse.
Eigentlich gilt Kasachstan als stiller Verbündeter Russlands. Doch nun hat der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew Kremlchef Wladimir Putin zu einem Stopp der Kämpfe in der Ukraine aufgefordert. Bei einem Gipfel in Omsk schlug er im Beisein Putins ein "Einfrieren" des Konflikts vor. Dabei sagte er auch, die Ursachen des für beide Parteien höchst verlustreichen Krieges seien nicht nachvollziehbar.











