Israel hat erklärt, dass die zwischen Washington und Teheran vereinbarte Waffenruhe nicht für seinen Krieg gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon gilt und seine Angriffe fortgesetzt. Laut libanesischem Gesundheitsministerium starben am Mittwoch bei israelischen Angriffen mehr als 180 Menschen. Kommentatoren analysieren die Rolle des israelischen Premiers Netanjahu in diesem Krieg.
Vor zehn Jahren, am 6. April 2016 hat Emmanuel Macron im Vorfeld seiner ersten Präsidentschaftskandidatur die Bewegung En Marche gegründet, die inzwischen unter dem Namen Renaissance als Partei firmiert. Sie sollte die Rechts-Links-Polarisierung der politischen Landschaft Frankreichs überwinden und dem Land eine neue Dynamik verleihen. Kommentatoren bewerten den Erfolg.
In Madrid haben zwei Gerichtsverfahren gegen ehemalige hochrangige Politiker der beiden großen Parteien des Landes, der regierenden Sozialisten (PSOE) sowie der konservativen Partido Popular (PP), begonnen. Es geht unter anderem um Veruntreuung öffentlicher Gelder sowie Vertuschung illegaler Parteienfinanzierung. Die Landesmedien sehen darin weniger kriminelle Einzelfälle als eine Krankheit des politischen Systems.
Im letzten Moment haben Teheran und Washington sich auf eine zweiwöchige Waffenruhe verständigt. Bis kurz vor Ablauf des US-Ultimatums hatte Donald Trump seine Drohungen hochgeschraubt. Schließlich warnte er davor, "eine ganze Zivilisation" würde sterben, wenn der Iran nicht die Meerenge von Hormus öffne. Die ersten Reaktionen in Europas Presse zeugen eher von Schock als von Erleichterung.
Die vierköpfige Orion-Crew hat erfolgreich den Mond umrundet. Ihre Raumkapsel befindet sich auf dem Rückweg und wird nun wieder verstärkt vom Heimatplaneten angezogen. Die Fotos und Live-Übertragungen aus der Orion gehen um die Welt. Doch wie sehr sich die Fortschrittsbegeisterung mit Zukunftssorgen mischt, zeigt ein Blick in die Kommentarspalten.
Die Verfassung des demokratischen Portugals hat Anfang April ihren 50. Geburtstag gefeiert – und steht nun eventuell vor einer Umgestaltung. Mit den Parteien PSD, IL und Chega gibt es zum ersten Mal eine Zwei-Drittel-Mehrheit rechts der Mitte. Sie streben nun die Änderung der noch von der linksgerichteten Nelkenrevolution geprägten Verfassung von 1976 an.
Trump hat der iranischen Führung ein Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus bis Dienstagnacht gestellt. Andernfalls würden Kraftwerke und Brücken im gesamten Iran zerstört. Israel warnte die Iraner auf X davor, sich in Zügen oder an Bahnhöfen aufzuhalten. Die UN rufen zur Einigung auf und warnten vor Verstößen gegen das Völkerrecht – und auch Europas Medien sind höchst besorgt.
Ungarn geht in die letzte Wahlkampfwoche vor der Parlamentswahl am Sonntag: Umfragen zufolge liegt die oppositionelle Mitte-rechts-Partei Tisza von Péter Magyar deutlich vor der Fidesz von Premierminister Viktor Orbán, der das Land seit 16 Jahren zunehmend autoritär regiert. Europas Medien messen dem Wahlergebnis gehörige Bedeutung über Ungarns Grenzen hinaus zu.
Nach der Kritik seines Außenministers Rubio an der Nato hat US-Präsident Trump nachgelegt und mit einem Austritt der USA aus dem Verteidigungsbündnis gedroht. Er erwäge ernsthaft einen Austritt nach dem Iran-Krieg, sagte er in einem Interview am Mittwoch. Hintergrund ist die Weigerung mehrerer EU-Staaten, bei den Angriffen auf den Iran zu helfen. Wie ernst muss Europa die Drohung nehmen?
Der Chef des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, hat mit Bemerkungen über die ukrainische Drohnenproduktion Empörung ausgelöst. Wenn "Hausfrauen" Bauteile mit 3D-Druckern herstellten, sei das wie ein "Spielen mit Lego-Steinen". Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Äußerungen als "befremdlich".
Als viermaliger Weltmeister versteht sich Italien seit Generationen selbstverständlich als Fußballnation. Doch nach der Niederlage gegen Bosnien und Herzegowina verpasst die Squadra Azzurra nun zum dritten Mal in Folge die WM-Teilnahme. Wie sehr das einen empfindlichen Nerv trifft, zeigt der Blick in die Landespresse.











