Nach seinem Auftritt bei der Münchner Sicherheitskonferenz hat US-Außenminister Marco Rubio dem slowakischen Premier Robert Fico und dem ungarischen Regierungschef Viktor Orbán einen Besuch abgestattet. Orbán sprach von einem "goldenen Zeitalter" in den ungarisch-amerikanischen Beziehungen und Rubio sicherte ihm die Unterstützung der US-Regierung für die anstehende Wahl zu: "Ihr Erfolg ist unser Erfolg."

In Russland hat die Telekommunikationsbehörde Roskomnadsor die Datenströme des Messengers Telegram gedrosselt und den Dienst weiter eingeschränkt. Damit ist die wichtigste Kommunikationsplattform im Land erheblich gestört. Russische Soldaten protestierten gegen die Drosselung, weil sie den Dienst auch zur Koordination an der Front verwenden. Was könnten die Hintergründe für diesen Schritt sein?

Mehrere europäische Länder, die die Masern laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besiegt hatten, haben ihren Status "frei von Masern" nach großen Ausbrüchen im vergangenen Jahr wieder verloren, darunter Spanien, Großbritannien und Österreich. Laut WHO und Unicef ist eine Impfquote von 95 Prozent notwendig, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Kommentatoren in mehreren Ländern nehmen daher Impfpraxis und Impfskepsis in den Blick.

Die diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz stand im Zeichen des angespannten transatlantischen Verhältnisses: Wie stark kann Europa in der Ära Trump auf die USA als Nato-Partner zählen? Sind die USA noch Alliierter oder schon Gegner? Kann der Kontinent seine Sicherheit mit eigenen Kräften gewährleisten? Besondere Aufmerksamkeit galt deshalb der Rede von US-Außenminister Marco Rubio.

Die US-Regierung hat eine offizielle Einschätzung zur Gefahr durch Treibhausgase von 2009 gekippt. Sie stellte die Grundlage für fast alle Klimaschutzregeln dar, nun können etwa wieder Autos mit höheren Emissionswerten produziert werden. Trump sprach von der "größten Deregulierungsmaßnahme" in der US-Geschichte.

Laboruntersuchungen in Deutschland, Schweden, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien haben ergeben, dass der russische Oppositionelle Alexej Nawalny vor zwei Jahren im Gefängnis mit dem Gift Epibatidin getötet wurde. Kommentatoren sind von dieser Erkenntnis nicht überrascht, erkennen aber Folgen ihrer Veröffentlichung.

Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz steht unter den Vorzeichen wachsender Unsicherheit. Der den Teilnehmern vorliegende Munich Security Report 2026 trägt den warnenden Titel "Under Destruction". Europas Presse blickt zurück auf historische Momente vergangener Konferenzen, analysiert kritisch die Gegenwart und fordert mutige Visionen für die Zukunft.

Ein Helm mit Bildern von 20 im Ukraine-Krieg getöteten Sportlern sorgt für Aufregung: Damit wollte der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch seiner Kolleginnen und Kollegen gedenken und wurde von den Olympischen Winterspielen wegen Regelverstoßes ausgeschlossen. Europäische Kommentatoren hinterfragen, ob das eine kluge Entscheidung des IOC war.

Am Mittwoch hat Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan in Ankara besucht. Bei dem lange aufgeschobenen Treffen wurden mehrere Vereinbarungen unterzeichnet. Territoriale Spannungen in der Ägäis und die ungelöste Zypernfrage belasten das Verhältnis jedoch weiterhin. Medien beider Länder betonen, dass die Beziehungen noch immer heikel sind.

Die richtigen Weichen für den wirtschaftlichen Aufschwung Europas stellen – das ist das Ziel des informellen EU-Gipfels am heutigen Donnerstag im belgischen Schloss Alden Biesen. Die Regierungen in Berlin und Rom legten dazu ein gemeinsames Vorschlagspapier vor. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat ganz andere Ideen, die er in einem Interview mitteilte. Europas Presse diskutiert, was die Union nun wirklich braucht.

Rund 2.000 Mitarbeiter des Tschechischen Fernsehens (ČT) und des Tschechischen Rundfunks (ČRo) haben einen Appell zur Verteidigung der öffentlich-rechtlichen Medien unterzeichnet. Sie sehen deren Unabhängigkeit durch die Absicht der Regierung bedroht, die Gebühren für öffentlich-rechtliche Medien abzuschaffen und die Medien dem Staatshaushalt zu unterstellen.

Das Satelliten-Internet von Starlink funktioniert in der Ukraine seit einigen Tagen nur noch mit offiziell autorisierten Geräten. In der Praxis führt das dazu, dass die russischen Truppen auf ukrainischem Gebiet keinen Zugang zu dieser von Elon Musks Unternehmen SpaceX angebotenen Technologie mehr haben. Europas Presse beginnt damit, Ursachen und Folgen auszuloten.

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