In Europa hat die Schule wieder begonnen – und damit auch nationale Debatten, wie Schulen und Lehrkräfte auf die Nutzung digitaler Endgeräte reagieren sollen. Dabei gibt es mehrere Lösungsansätze, von einer kontrollierten Nutzung über Verbote an Schulen. Und die Frage, wie sich Handynutzung sinnvoll im Schulalltag integrieren lässt.
Griechenland importiert Waffen im Wert von drei Milliarden Euro aus Israel. Ein neuer Vertrag beinhaltet ein Luftabwehrsystem zum Schutz vor Drohnen und Raketen, das binnen drei Jahren einsatzbereit sein soll. Das sogenannte Achilles-Schild sorgt allerdings für Kontroversen in den griechischen Medien.
Dänemark hat letzte Woche beschlossen, etwa 4.500 Grönländerinnen eine Entschädigung von jeweils umgerechnet rund 40.000 Euro zu zahlen. Von 1960 bis 1991 waren Frauen auf Grönland ohne ihr Wissen und Zustimmung Spiralen zur Empfängnisverhütung eingesetzt worden. Zwei vorgelegte Gutachten, ob dies den Tatbestand des Völkermords erfüllte, kamen zu keiner einheitlichen Meinung. Dänische Medien erörtern, was aus dem Spiralen-Skandal folgt.
In Sachsen-Anhalt wird am Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Laut Umfragen könnte die AfD eine absolute Mehrheit erzielen. Sie verspricht unter anderem einen härteren Kurs in Migrationsfragen, eine energiepolitische Kehrtwende sowie die Förderung einer patriotischen Kulturpolitik. Kommentatoren beschäftigt, wie sich eine AfD-Regierung auf Europa auswirken würde.
Die Isländer haben knapp gegen einen EU-Beitritt gestimmt: 52,8 Prozent lehnten am Samstag die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen in einem Referendum ab. Die sozialdemokratische Regierung hatte sich erhofft, das Land durch die EU-Mitgliedschaft stärker vor Gebietsansprüchen zu schützen, wie Trump sie bereits in Bezug auf Grönland formuliert hatte. Für die Gegner waren die Themen nationale Souveränität und Kontrolle über die Fischgründe ausschlaggebend.
Der für die Bewachung hochrangiger Staatsvertreter zuständige Geheimdienst SPP wird seit über 20 Jahren von Lucian Pahonțu geführt. Das Investigativ-Portal Recorder enthüllte nun, dass er während der Revolution 1989 einer Einheit des berüchtigten Geheimdienstes Securitate angehörte, die an der blutigen Niederschlagung von Protesten beteiligt war. Präsident Nicușor Dan verteidigte Pahonțu. Er wisse nicht, wo der Skandal liege, sagte Dan.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Türkei vergangene Woche erneut verurteilt und die sofortige Freilassung des Kulturmäzens Osman Kavala verlangt, der seit 2017 in Haft sitzt. Ankara hat frühere Urteile in der Sache nie umgesetzt. Aus dem Umfeld von Präsident Erdoğan wird nun sogar ein Austritt aus der Europäischen Menschenrechtskonvention ins Gespräch gebracht.
Der als "Schlächter von Srebrenica" berüchtigte bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladić ist im Gefängnis der Vereinten Nationen in Den Haag gestorben. Er war vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien unter anderem wegen Völkermords und Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Serbiens Justizminister Nenad Vujić kündigte ein Staatsbegräbnis an, was kontrovers diskutiert wird.
Ungarn hat eine neue Antikorruptionsbehörde geschaffen, das Amt für die Rückgewinnung und den Schutz des nationalen Vermögens (NVVH). Seine Ermittler sollen staatliche Vermögenswerte zurückholen, die in der Orbán-Ära veruntreut wurden und kann auch Anklage erheben. Aus drei Bewerbern für die Leitung wurde vom Parlament die Politikwissenschaftlerin Anna Róza Unger ausgewählt.
Eine Zahlung von 16,68 Milliarden US-Dollar und grundlegende Änderungen beim Jugendschutz: Darauf hat sich der Konzern Meta mit den klagenden Bundesstaaten geeinigt. Die Kläger hatten dem Konzern vorgeworfen, seine Plattformen Facebook und Instagram gezielt so gestaltet zu haben, dass sie junge Nutzer abhängig machen. Der in Oakland (Kalifornien) geschlossene Vergleich wird auch in Europa mit großem Interesse aufgenommen und diskutiert.
Bei einer Flutwelle in der Gebirgsregion zwischen China und Nepal sind mindestens 472 Menschen ums Leben gekommen. Die vermutlich durch einen Gletscherabbruch ausgelöste Sturzflut war am Mittwoch fast 170 Kilometer weit entlang zweier Flüsse durch Tibet und Nepal gerast und hatte ganze Dörfer mitgerissen. Mehr als 1400 Menschen werden weiterhin vermisst. Kommentatoren führen die Naturkatastrophe vor allem auf den Klimawandel zurück.
Slowenien hat ein Veto gegen eine gemeinsame Erklärung der EU und ihrer 27 Mitgliedstaaten eingelegt, in der Israels Entscheidung zum Bau neuer Siedlungen im Westjordanland verurteilt wird. Deshalb konnte das Papier nur als Kommuniqué der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas erscheinen. Das Außenministerium der neuen Mitte-Rechts-Regierung in Ljubljana erklärte, die Erklärung habe "zum jetzigen Zeitpunkt keinen Mehrwert" gehabt.











