Bei den Vorwahlen der Demokraten im US-Bundesstaat Michigan hat sich Abdul El-Sayed vom progressiven Flügel der Partei gegen die gemäßigtere Haley Stevens durchgesetzt. El-Sayed wird also für die Zwischenwahlen im Herbst als Kandidat der Demokraten für den Senat antreten. Europas Presse sieht einen Trend und bewertet ihn.
Die EU-Innenminister haben bei einer Videokonferenz zum Geschehen in Ceuta Spanien den Rücken gestärkt. Die Union stehe geschlossen hinter Spanien und sei bereit, das Land zu unterstützen, bilanzierte der den Vorsitz führende irische Migrationsminister Jim O'Callaghan. Nach dem vorübergehenden Eindringen von über 70.000 Migranten in die spanische Afrika-Exklave hatten auf Initiative von Italien und Dänemark zunächst 22 EU-Staaten scharfe Kritik an Madrid formuliert.
Das rumänische Abgeordnetenhaus hat mit den Stimmen der sozialdemokratischen PSD und der rechtsnationalen AUR-Partei das sogenannte Integritätsgesetz verabschiedet. Demnach sollen künftig Ehepartner ebenso wie Lebenspartner ranghoher Politiker ihre Vermögen und Einkommen offenlegen. Bislang sind Lebenspartnerschaften in Rumänien rechtlich nicht anerkannt.
Während Kyjiw unter russischem Raketenbeschuss steht, greift die Ukraine weiter Ziele in Russland und auf der russisch besetzten Halbinsel Krim an. In den vergangenen Tagen traf es erneut Raffinerien sowie Logistikzentren des Online-Händler Wildberries, die nach Drohnenattacken in Brand gerieten. Kommentatoren analysieren strategische Ziele der Ukraine und ihre Folgen für den Kreml.
Die der Trump Media & Technology Group gehörende Social-Media-Plattform Truth Social hat einen kostenpflichtigen Premium-Zugriff eingeführt. Vor allem für Börsenhändler und Finanznachrichtenanbieter könnte es sich lohnen, hohe Beiträge für einen schnelleren Zugriff auf Posts mit großer Reichweite zu erhalten – unter anderem auf die des US-Präsidenten selbst. Europas Presse kann es kaum fassen.
Am heutigen Dienstag sprechen die Innenminister der EU-Staaten in einer Videokonferenz über Konsequenzen aus dem inzwischen wieder abgeflauten Flüchtlingsansturm auf Ceuta. Im Raum stehen schwere Vorwürfe gegen Spanien – aber auch die innerhalb der EU aufgerissenen Gräben in Fragen der Migrationspolitik und des Grenzschutzes. So hat Italien die Schengen-Regeln im Reiseverkehr mit Spanien für einen Monat ausgesetzt.
US-Präsident Donald Trump hat am Freitag verkündet, dass der von ihm ins Leben gerufene sogenannte Friedensrat eine Vereinbarung zur Entwaffnung der Terrororganisation Hamas erzielt habe. Ein israelischer Regierungssprecher äußerte sich skeptisch und betonte, dass es keinen Abzug des israelischen Militärs aus dem Gazastreifen gebe, bevor die Hamas-Kämpfer ihre Waffen niederlegten. Europas Presse analysiert die Lage.
Fifa-Chef Gianni Infantino hat seine umstrittenen Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an private Investoren aufgegeben. Der Vorschlag werde nicht weiter verfolgt, erklärte der Fußball-Weltverbandschef. Die Kritik am Vorgehen Infantinos reißt jedoch nicht ab, Spaniens Liga-Chef Javier Tebas forderte seinen Rücktritt. Kommentatoren debattieren über die Zukunft des Fifa-Chefs und die seines Verbandes.
Das tschechische Außenministerium hat eine Journalistin der Tageszeitung Deník N von einer Pressekonferenz ausgeschlossen, obwohl sie ihre Akkreditierung laut Zeitung rechtzeitig und ordnungsgemäß beantragt hatte. Der Journalistenverband erwägt im Gegenzug, Pressekonferenzen notfalls künftig zu boykottieren. Kommentatoren fragen sich, ob es sich um einen repressiven Trend handelt und wie man reagieren sollte.
Die Atomstromproduktion ist in mehreren europäischen Ländern wegen niedriger Pegelstände von Flüssen und deshalb fehlenden Kühlwassers gedrosselt oder eingestellt worden. In Rumänien sind zwei Reaktoren des einzigen im Land existierenden Kernkraftwerks Cernavoda außer Betrieb. Rumänien muss sich jetzt Strom aus anderen Ländern besorgen. Das ungarische Kraftwerk Paks wurde schrittweise heruntergefahren und liefert nun keinen Strom mehr.
Ein mutmaßlich russischer Marschflugkörper ist während schwerer Luftangriffe Russlands auf die Ukraine in den polnischen Luftraum eingedrungen und auf einem Feld im Osten des Landes eingeschlagen. Polens Regierungschef Donald Tusk erklärte, es handele sich um einen "sehr ernsten Vorfall", aber es gebe keinen Grund anzunehmen, dass Polen das Ziel gewesen sei. Kommentatoren fragen sich, wie groß die Bedrohung ist.











