Nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA ist dessen bisherige Stellvertreterin Delcy Rodríguez als Übergangspräsidentin im Parlament in Caracas vereidigt worden. Dabei verurteilte sie die "Entführung" Maduros und seiner Ehefrau Cilia Flores. Kurz darauf erklärte Rodríguez jedoch auch ihre Bereitschaft, mit Washington in Zukunft zusammenzuarbeiten.

Nach einem Brandanschlag am Samstag waren im Berliner Südwesten Zehntausende Haushalte tagelang ohne Strom, Heizung und warmes Essen. Zu der Attacke bekannte sich eine sogenannte Vulkangruppe und nannte als Ziel, "den Herrschenden den Saft abzudrehen". Im Laufe des heutigen Mittwochs sollen die Menschen schrittweise wieder versorgt werden können. Was bedeutet das für den Zustand des Landes?

Der von den USA gefangen genommene venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat vor einem New Yorker Gericht erklärt, dass er weiter legitimer Staatschef seines Landes und "entführt" worden sei. Anschuldigungen, sein Amt missbraucht und Drogenhandel gefördert zu haben, wies der 63-Jährige zurück. Europäische Kommentatoren beschäftigt vor allem die Frage der Legitimität des US-amerikanischen Vorgehens.

Ein verheerender Brand hat im schweizerischen Crans-Montana in der Silvesternacht 40 Menschenleben gekostet, 119 Personen wurden verletzt. In einer Bar hatte offenbar Funken sprühendes Tischfeuerwerk die Deckenverkleidung entzündet. Kommentatoren sind geschockt über das Ausmaß.

Wolodymyr Selenskyj hat mit Kyrylo Budanow den bisherigen Chef des Militärgeheimdienstes HUR zum neuen Leiter der Präsidialverwaltung ernannt. Er folgt auf Andrij Jermak, der diesen Schlüsselposten in der ukrainischen Politik im Dezember wegen eines großen Korruptionsskandals räumen musste. Was steckt hinter der Ernennung des populären Generalleutnants?

Bulgarien hat zum Jahresbeginn als 21. Staat Europas den Euro eingeführt. Obwohl die lange und heftig umstrittene Währungsumstellung nach dem jüngsten Rücktritt der Regierung mitten in einer politischen Krise erfolgt, zeigt sich Europas Presse optimistisch.

Zum Jahresende ziehen Kommentatoren in der europäischen Presse Resümee und stellen fest: Nach knapp zwölf Monaten hat Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit nicht nur die USA, sondern auch die internationale Politik ordentlich durcheinander gewirbelt. Dass er dabei nicht so fest im Sattel sitzt, wie er es selbst gerne darstellt, sehen manche als Hoffnungsschimmer.

In seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Russland 2025 weitere Gebiete eingenommen, den Frontverlauf dabei aber nicht wesentlich verändern können. Moskaus massive Luftangriffe werden von der Ukraine zunehmend mit eigenen weitreichenden Attacken gekontert. Gegen Jahresende haben sich die von den USA initiierten Verhandlungen zu einer Beilegung des Krieges intensiviert. Welche Perspektiven zeichnen sich nach bald vier Jahren Krieg ab?

"Wir müssen es haben." Mit diesen Worten hat US-Präsident Donald Trump erneut Ansprüche auf Grönland erhoben und sie mit Fragen der nationalen Sicherheit begründet. Er ernannte den Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, zu seinem Grönland-Sondergesandten. Die Ministerpräsidenten Grönlands und Dänemarks reagierten mit einer Erklärung, in der es u. a. hieß, sie erwarteten von den USA "Respekt vor unserer gemeinsamen territorialen Integrität".

Preisvergleiche und Schnäppchenjagd bestimmen für viele Menschen die Vorbereitung auf die Feiertage, während der Zauber von Weihnachten zu schwinden scheint. Zwischen Sonderangeboten und Wunschzetteln geraten Zeit, Aufmerksamkeit und echte Begegnungen aus dem Blick. Europäische Kommentatoren machen sich Gedanken dazu.

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