Der zuletzt als tschechischer Umweltminister gehandelte Filip Turek von der ultrarechten Autofahrerpartei wird doch kein Regierungsmitglied. Ihm wurde aufgrund verschiedener Äußerungen Rassismus, Homophobie und Sexismus vorgeworfen. Präsident Petr Pavel lehnte die Ernennung Tureks am Mittwoch in Prag bei einem Neujahrsessen mit Premier Andrej Babiš schlussendlich ab.
Nachdem US-Präsident Trump erneut Anspruch auf Grönland erhoben hat, haben mehrere europäische Staats- und Regierungschefs ihm widersprochen. "Es ist allein Sache Dänemarks und Grönlands, über Angelegenheiten zu entscheiden, die Dänemark und Grönland betreffen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien und Dänemark. Kommentatoren werfen einen kritischen Blick auf Europas Handlungsspielräume.
Im Dezember hat das slowakische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das Kritik an den Beneš-Dekreten strafbar macht. Sie hatten in der Nachkriegszeit die Ausbürgerung und Enteignung der deutschen und ungarischen Minderheiten in der Tschechoslowakei bewirkt. In Ungarn gibt es Protest gegen das Gesetz – allerdings nur seitens der Opposition, während sich Premierminister Viktor Orbán bei dem Thema bedeckt hält.
Nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA ist dessen bisherige Stellvertreterin Delcy Rodríguez als Übergangspräsidentin im Parlament in Caracas vereidigt worden. Dabei verurteilte sie die "Entführung" Maduros und seiner Ehefrau Cilia Flores. Kurz darauf erklärte Rodríguez jedoch auch ihre Bereitschaft, mit Washington in Zukunft zusammenzuarbeiten.
Nach einem Brandanschlag am Samstag waren im Berliner Südwesten Zehntausende Haushalte tagelang ohne Strom, Heizung und warmes Essen. Zu der Attacke bekannte sich eine sogenannte Vulkangruppe und nannte als Ziel, "den Herrschenden den Saft abzudrehen". Im Laufe des heutigen Mittwochs sollen die Menschen schrittweise wieder versorgt werden können. Was bedeutet das für den Zustand des Landes?
Der von den USA gefangen genommene venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat vor einem New Yorker Gericht erklärt, dass er weiter legitimer Staatschef seines Landes und "entführt" worden sei. Anschuldigungen, sein Amt missbraucht und Drogenhandel gefördert zu haben, wies der 63-Jährige zurück. Europäische Kommentatoren beschäftigt vor allem die Frage der Legitimität des US-amerikanischen Vorgehens.
Wolodymyr Selenskyj hat mit Kyrylo Budanow den bisherigen Chef des Militärgeheimdienstes HUR zum neuen Leiter der Präsidialverwaltung ernannt. Er folgt auf Andrij Jermak, der diesen Schlüsselposten in der ukrainischen Politik im Dezember wegen eines großen Korruptionsskandals räumen musste. Was steckt hinter der Ernennung des populären Generalleutnants?
Zum Jahresende ziehen Kommentatoren in der europäischen Presse Resümee und stellen fest: Nach knapp zwölf Monaten hat Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit nicht nur die USA, sondern auch die internationale Politik ordentlich durcheinander gewirbelt. Dass er dabei nicht so fest im Sattel sitzt, wie er es selbst gerne darstellt, sehen manche als Hoffnungsschimmer.
In seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Russland 2025 weitere Gebiete eingenommen, den Frontverlauf dabei aber nicht wesentlich verändern können. Moskaus massive Luftangriffe werden von der Ukraine zunehmend mit eigenen weitreichenden Attacken gekontert. Gegen Jahresende haben sich die von den USA initiierten Verhandlungen zu einer Beilegung des Krieges intensiviert. Welche Perspektiven zeichnen sich nach bald vier Jahren Krieg ab?











