US-Präsident Donald Trump hat jedem erwachsenen US-Bürger für den Fall eines Wahlsieges der Republikaner bei den Midterms im November 5.000 Dollar (rund 4.300 Euro) in Aussicht gestellt. "Wenn die Republikaner gewinnen, gewinnt ihr mit uns und bekommt 5.000 Dollar", sagte er beim Parteitag der Republikaner in Dallas. Wie die "Trump-Dividende" finanziert werden soll, wirft in der europäischen Presse Fragen auf.

Der US-Technologiekonzern Google hat angekündigt, in den nächsten zwei Jahren 13 Milliarden Euro in Rechenzentren und digitale Infrastruktur in Finnland zu investieren. Die Investitionen würden auch "Projekte für saubere Energie" umfassen, betonte Google. Zudem wolle der Konzern Projekte zum Schutz der biologischen Vielfalt und zur Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme unterstützen. Die finnische Presse ordnet ein.

Heute vor 25 Jahren entführten islamistische Terroristen vier US-Passagierflugzeuge und griffen damit zentrale Symbole US-amerikanischer Macht an. Fast 3.000 Menschen starben. Die Anschläge auf das World Trade Center und das US-Verteidigungsministerium veränderten die internationale Sicherheits- und Außenpolitik nachhaltig. Europas Presse erörtert die Folgen, die bis heute nachwirken.

Vor der schwedischen Parlamentswahl am Sonntag führt die Mitte-Links-Opposition aus Sozialdemokraten, Linkspartei, Grünen und Zentrumspartei in den Umfragen vor der bürgerlichen Koalition aus Liberal-Konservativen, Christdemokraten und Liberalen sowie den mit ihr kooperierenden rechten Schwedendemokraten (SD). Kurz vor dem Urnengang haben beide Lager jedoch mit Parteiskandalen an ihren Rändern zu kämpfen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins auf von 2,25 auf 2,5 Prozent angehoben. Als Begründung nannten die Verantwortlichen den hohen Inflationsdruck, der durch den Konflikt im Nahen Osten erzeugt werde. Nach oben getrieben werden die Preise vor allem durch den Ölpreisschock infolge des Iran-Krieges. Kommentatoren stellen düstere Zukunftsprognosen an.

In Paris hat auf Einladung Frankreichs ein Internationaler Weltraumgipfel stattgefunden. Etwa 2.000 Akteure aus Politik, Militär, Wirtschaft und Forschung kamen, um Perspektiven auszuloten, wie Europa im Weltall gegenüber den führenden Nationen USA und China aufholen kann: "Die europäische Raumfahrt ist fragil - und wir müssen schneller werden", so Präsident Macron bei der Eröffnung.

Der Wahlsieg mit knapp 44 Prozent der AfD in Sachsen-Anhalt hat die politischen Verhältnisse in Deutschland erschüttert. Auch in anderen europäischen Ländern haben rechte und rechtsextreme Parteien in den vergangenen Jahren bei Wahlen stark zugelegt oder Regierungsverantwortung übernommen. Das Ergebnis in dem deutschen Bundesland trifft damit auf eine europaweite Debatte über die politische Rechte.

Zehn russische Diplomaten seien "für Diplomaten gemäß der Wiener Konvention inakzeptablen Tätigkeiten" nachgegangen, hat Ungarns Außenministerin Anita Orbán am Dienstag erklärt. Offenbar ist damit Spionage gemeint. Moskau hat "harte und schmerzhafte" Gegenmaßnahmen für die Ausweisung in Aussicht gestellt. Die Landespresse sieht den Vorgang kontrovers.

Die wahrscheinliche Präsidentschaftskandidatin des Rassemblement National, Marine Le Pen, hat für den Fall eines Sieges bei der Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2027 ein Verschleierungsverbot im öffentlichen Raum angekündigt – also auch in Geschäften oder dem Straßenverkehr. Wer sich nicht daran halte, werde bestraft, "wie die Leute, die im Auto keine Gurte tragen", präzisierte Le Pens Vertrauter Jean-Philippe Tanguy. Französische Medien sind entrüstet.

Am gestrigen Dienstag wurden die Ergebnisse der Pisa-Studie 2025 veröffentlicht, für die 760.000 15-Jährige aus 91 Ländern getestet wurden. Im weltweiten Schnitt sanken die Leistungen in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften erneut. In Europa schneiden unter anderem Estland, Irland, Polen und die Schweiz gut ab, während in Deutschland die Ergebnisse so schlecht wie noch nie sind. Die Presse diskutiert Ursachen und Konsequenzen.

Großbritannien will die Einfuhr von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland verbieten. Das sei Teil einer größeren Neuausrichtung der Beziehungen zu Israel, sagte Außenminister Ed Miliband am Dienstag in London. Frankreich, Kanada und Dänemark sowie weitere Länder kündigten ebenfalls Importverbote und Sanktionen an. Wird das den Wahlkampf in Israel beeinflussen?

Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben am Wochenende Russlands Präsidenten Putin in Moskau und anschließend den ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Kyjiw getroffen, um über eine Beendigung des Krieges zu sprechen. Wittkoff forderte im Anschluss von beiden Seiten Kompromisse. Selenskyj sagte, man habe über Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien für die Ukraine gesprochen. Moskau nannte die Gespräche "äußerst ehrlich" und "konstruktiv".

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