Am heutigen Freitag werden die 25. Olympischen Winterspiele eröffnet. Offizielle Austragungsorte sind erstmals in der Olympia-Geschichte gleich zwei Städte: Mailand und der traditionsreiche Wintersportort Cortina d'Ampezzo. Solange Wettkämpfe und Medaillen noch nicht im Vordergrund stehen, beleuchten die Medien das Großereignis aus ökonomischer und ökologischer Perspektive.

Am Donnerstag lief der Atomwaffenvertrag New Start aus, der 2010 zwischen den USA und Russland geschlossen wurde, um die Zahl strategischer Nuklearwaffen zu begrenzen. Beide Seiten erklärten sich damals bereit, maximal 1.550 Sprengköpfe und 800 Trägerraketen zu besitzen. Russlands Staatschef Putin hatte im September angeboten, den Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern, US-Präsident Trump war jedoch nicht darauf eingegangen.

Der EU-Abgeordnete und italienische Ex-General Roberto Vannacci war bislang hinter Matteo Salvini Vizechef der rechtspopulistischen Partei Lega, die zusammen mit der Forza Italia an der Regierungskoalition von Giorgia Meloni (Fratelli d'Italia) beteiligt ist. Nun bricht Vannacci mit der Lega, um eine neue rechtsextreme Partei namens Futuro Nazionale zu gründen. Welches Ziel verfolgt er?

Beim Zusammenstoß zwischen einem Schnellboot mit Migranten und einem Schiff der griechischen Küstenwache sind vor der Insel Chios am Dienstag mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen, 25 Personen, darunter zwei Angehörige der Küstenwache, wurden verletzt. Wie schon bei einem ähnlichen Unglück 2023 soll auch in diesem Fall die Kamera an Bord des Küstenwachboots nicht aktiv gewesen sein.

Frankreichs Haushalt fürs laufende Jahr ist beschlossene Sache. Denn am Montag überstand Premier Sébastien Lecornu zwei Misstrauensabstimmungen der Opposition. Seine Vorgänger François Bayrou und Michel Barnier waren im Streit um Haushaltsfragen nach nur kurzen Amtszeiten gescheitert. Öffnet sich nun eine neue Perspektive mit mehr politischer Stabilität?

Gerade als in der Ukraine besonders heftiger Frost herrschte, hat Russland in der Nacht auf Dienstag erneut Energieanlagen im ganzen Land angegriffen. Donald Trump hatte mit Wladimir Putin ein einwöchiges Angriffs-Moratorium vereinbart, doch war bis zuletzt unklar geblieben, in welchem Zeitrahmen es galt. Kommentatoren beleuchten vor der am heutigen Mittwoch in Abu Dhabi beginnenden neuen Verhandlungsrunde zur Beendigung des Krieges Putins aktuelles Vorgehen.

Die Europäische Union hat beschlossen, den Import von Erdgas aus Russland bis spätestens Ende 2027 zu beenden. Bei der Abstimmung vergangene Woche stimmten 24 EU-Länder dafür, Ungarn und die Slowakei dagegen, Bulgarien enthielt sich. Während die Regierungen in Budapest und Bratislava gegen den Beschluss vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) klagen wollen, diskutieren Europas Kommentatoren darüber, wie die Gasversorgung der Zukunft aussehen sollte.

Die Schweiz stimmt am 8. März über die Initiative "200 Franken sind genug!" ab, meist die "Halbierungsinitiative" genannt. Sie fordert eine deutliche Senkung der Rundfunkgebühren für Bürger und eine Befreiung für Unternehmen. Das Budget des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (SRG) würde sich etwa halbieren. Unterstützt wird die Initiative von der rechten SVP, den Jungfreisinnigen und dem Gewerbeverband.

Israelische Behörden haben den einzigen Grenzübergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten für eine zunächst begrenzte Anzahl von Personen wieder geöffnet. Mehr als zwei Monate nach der UN-Resolution zum Friedensplan macht Europas Presse eine skeptische Bestandsaufnahme der Lage vor Ort.

Bei der Überreichung der Grammy Awards in Los Angeles haben mehrere Preisträger ihre Dankesrede für Kritik am Vorgehen der Einwanderungspolizei ICE und für andere politische Statements genutzt. US-Präsident Trump bezeichnete die Veranstaltung anschließend als "Müll" und kündigte eine Klage gegen den Moderatoren an.

In Tschechien schwelt ein heftiger politischer Konflikt zwischen dem Präsidenten Petr Pavel und der rechtsgerichteten Koalitionsregierung von Andrej Babiš: Außenminister Petr Macinka hatte das Staatsoberhaupt ultimativ aufgefordert, den Ehrenvorsitzenden seiner Autofahrerpartei, Filip Turek, zum Umweltminister zu ernennen. Am Sonntag stellten sich in Prag bei einer Großdemonstration mindestens 80.000 Menschen hinter Pavel.

Der kalte Winter erlaubt zum ersten Mal seit 2019 wieder, vom Festland mit Fahrzeugen auf Estlands Inseln zu fahren. Doch die Behörden wollen offiziell keine Eisstraßen einrichten: Man hält sie für zu teuer und zu riskant, auch sei kein Geld dafür im Haushalt eingeplant. Mancherorts fahren Einheimische jetzt auf eigene Gefahr übers Eis.

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