Mit der KI Grok auf Elon Musks Plattform X können Nutzer seit Kurzem Personen auf Fotos halbnackt darstellen. Nachdem Tausende Beiträge mit sexualisierten Bildern von Frauen und auch Minderjährigen veröffentlicht wurden, haben sich in mehreren Ländern die Behörden eingeschaltet. X reagierte damit, die Funktion nur noch zahlenden Nutzern bereitzustellen.
Der Ukraine-Krieg hat am Montag die Länge von 1.418 Tagen erreicht. Putins am 24. Februar 2022 begonnene 'militärische Spezialoperation" gegen das Nachbarland zieht sich damit nun schon länger hin als der "Große Vaterländische Krieg", wie in Russland der Deutsch-Sowjetische Krieg von Juni 1941 bis Mai 1945 im Rahmen des Zweiten Weltkriegs genannt wird.
Mehr als 25 Jahre lang wurde verhandelt, nun scheint das Freihandelsabkommen zwischen EU und Mercosur fast unter Dach und Fach: Eine qualifizierte Mehrheit der EU-Botschafter hat sich am Freitag dafür ausgesprochen und damit Länder wie Frankreich oder Polen überstimmt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kann den Vertrag nun mit den Partnern in Südamerika unterschreiben. Anschließend muss auch das EU-Parlament noch abstimmen.
In den USA gab es am Wochenende landesweit Proteste gegen das gewaltsame Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE und die scharfe Migrationspolitik von Donald Trump. Während einer Razzia in Minneapolis hatte am Mittwoch ein Beamter eine Frau, die sich als Beobachterin engagiert hatte, in ihrem Auto durch Schüsse getötet. Laut Heimatschutzministerin Kristi Noem wird die Regierung weitere 2000 Bundespolizisten in die Stadt entsenden.
Immer weniger scheinen die Beziehungen zwischen Großmächten und kleineren Nachbarstaaten von Rechtsnormen und immer mehr von nackter Interessenpolitik geleitet zu sein. Nachdem die USA innerhalb einer Woche Nicolás Maduro in Venezuela gefangen nahmen, zwei Schattenflotten-Tanker aufbrachten und erneut Grönland bedrängten, sorgen sich Europas Medien um den Verfall internationaler Spielregeln.
Maria Karystianou, Kinderärztin und Mutter eines Opfers des Zugunglücks von Tempi, hat in einem TV-Interview die Gründung einer neuen Partei angekündigt. Sie soll den Unmut vieler Bürger über das politische System kanalisieren. Karystianous Popularität liegt in einer aktuellen Umfrage bei 33 Prozent und damit vor Premierminister Kyriakos Mitsotakis mit 26 Prozent sowie allen anderen Spitzenpolitikern.
Frankreich, Großbritannien und die Ukraine haben am Dienstag in Paris eine Absichtserklärung für die Entsendung einer multinationalen Truppe in die Ukraine unterzeichnet. Beim Treffen der "Koalition der Willigen" sagte auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff Unterstützung für die Sicherheit der Ukraine zu. Die Reaktionen in der Presse reichen von Hoffnung bis Skepsis.
Erste politische Schritte wurden bereits letztes Jahr gemacht, doch der britische Premier Keir Starmer will sein Land nun real näher an die EU heranführen: 2026 sollen konkrete Gesetze folgen, die auf vielen Feldern britische Regelungen mit denen der EU harmonisieren. Die Landespresse debattiert, ob das geplante Aufweichen des Brexits Großbritannien gut tut oder nicht.
Der zuletzt als tschechischer Umweltminister gehandelte Filip Turek von der ultrarechten Autofahrerpartei wird doch kein Regierungsmitglied. Ihm wurde aufgrund verschiedener Äußerungen Rassismus, Homophobie und Sexismus vorgeworfen. Präsident Petr Pavel lehnte die Ernennung Tureks am Mittwoch in Prag bei einem Neujahrsessen mit Premier Andrej Babiš schlussendlich ab.
Nachdem US-Präsident Trump erneut Anspruch auf Grönland erhoben hat, haben mehrere europäische Staats- und Regierungschefs ihm widersprochen. "Es ist allein Sache Dänemarks und Grönlands, über Angelegenheiten zu entscheiden, die Dänemark und Grönland betreffen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien und Dänemark. Kommentatoren werfen einen kritischen Blick auf Europas Handlungsspielräume.
Im Dezember hat das slowakische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das Kritik an den Beneš-Dekreten strafbar macht. Sie hatten in der Nachkriegszeit die Ausbürgerung und Enteignung der deutschen und ungarischen Minderheiten in der Tschechoslowakei bewirkt. In Ungarn gibt es Protest gegen das Gesetz – allerdings nur seitens der Opposition, während sich Premierminister Viktor Orbán bei dem Thema bedeckt hält.











