In Paris hat auf Einladung Frankreichs ein Internationaler Weltraumgipfel stattgefunden. Etwa 2.000 Akteure aus Politik, Militär, Wirtschaft und Forschung kamen, um Perspektiven auszuloten, wie Europa im Weltall gegenüber den führenden Nationen USA und China aufholen kann: "Die europäische Raumfahrt ist fragil - und wir müssen schneller werden", so Präsident Macron bei der Eröffnung.

Der Wahlsieg mit knapp 44 Prozent der AfD in Sachsen-Anhalt hat die politischen Verhältnisse in Deutschland erschüttert. Auch in anderen europäischen Ländern haben rechte und rechtsextreme Parteien in den vergangenen Jahren bei Wahlen stark zugelegt oder Regierungsverantwortung übernommen. Das Ergebnis in dem deutschen Bundesland trifft damit auf eine europaweite Debatte über die politische Rechte.

Zehn russische Diplomaten seien "für Diplomaten gemäß der Wiener Konvention inakzeptablen Tätigkeiten" nachgegangen, hat Ungarns Außenministerin Anita Orbán am Dienstag erklärt. Offenbar ist damit Spionage gemeint. Moskau hat "harte und schmerzhafte" Gegenmaßnahmen für die Ausweisung in Aussicht gestellt. Die Landespresse sieht den Vorgang kontrovers.

Die wahrscheinliche Präsidentschaftskandidatin des Rassemblement National, Marine Le Pen, hat für den Fall eines Sieges bei der Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2027 ein Verschleierungsverbot im öffentlichen Raum angekündigt – also auch in Geschäften oder dem Straßenverkehr. Wer sich nicht daran halte, werde bestraft, "wie die Leute, die im Auto keine Gurte tragen", präzisierte Le Pens Vertrauter Jean-Philippe Tanguy. Französische Medien sind entrüstet.

Am gestrigen Dienstag wurden die Ergebnisse der Pisa-Studie 2025 veröffentlicht, für die 760.000 15-Jährige aus 91 Ländern getestet wurden. Im weltweiten Schnitt sanken die Leistungen in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften erneut. In Europa schneiden unter anderem Estland, Irland, Polen und die Schweiz gut ab, während in Deutschland die Ergebnisse so schlecht wie noch nie sind. Die Presse diskutiert Ursachen und Konsequenzen.

Großbritannien will die Einfuhr von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland verbieten. Das sei Teil einer größeren Neuausrichtung der Beziehungen zu Israel, sagte Außenminister Ed Miliband am Dienstag in London. Frankreich, Kanada und Dänemark sowie weitere Länder kündigten ebenfalls Importverbote und Sanktionen an. Wird das den Wahlkampf in Israel beeinflussen?

Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben am Wochenende Russlands Präsidenten Putin in Moskau und anschließend den ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Kyjiw getroffen, um über eine Beendigung des Krieges zu sprechen. Wittkoff forderte im Anschluss von beiden Seiten Kompromisse. Selenskyj sagte, man habe über Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien für die Ukraine gesprochen. Moskau nannte die Gespräche "äußerst ehrlich" und "konstruktiv".

Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt ist weiterhin unklar, wie eine Regierungsbildung in dem Bundesland funktionieren könnte. Das starke Abschneiden des als gesichert rechtsextremistisch eingestuften Landesverbands der Partei beschäftigt Europas Kommentatoren. Sie fragen, was dies für Europas Sicherheit, den Zusammenhalt der EU und die Demokratie auch in anderen Ländern bedeutet.

Seit knapp vier Jahren regiert Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Italien. Das ist ein Rekord, denn keine italienische Regierung seit 80 Jahren war so lange im Amt. Zu Beginn gab es viele Befürchtungen, die postfaschistischen Wurzeln ihrer Partei Fratelli d'Italia würden sich negativ auf die Regierungsarbeit und Italiens Rolle in Europa auswirken. Kommentatoren ziehen nun Bilanz.

Der am 27. August in Haft in Den Haag verstorbene Ex-General Ratko Mladić ist in Serbien mit einem feierlichen Begräbnis geehrt worden. Die EU kritisierte die Feierlichkeiten als "Verherrlichung von Kriegsverbrechern". Unter seinem Kommando waren 1995 in Srebrenica 8.000 muslimische Männer und Jungen ermordet worden. Kommentatoren blicken kritisch auf den Umgang des EU-Beitrittskandidaten Serbien mit seiner Vergangenheit.

Die Alternative für Deutschland hat in Sachsen-Anhalt knapp 44 Prozent der Stimmen erhalten, die absolute Mehrheit im Landtag aber verfehlt. Damit hat erstmals eine als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei die Möglichkeit, ein Bundesland zu regieren. Die Medien debattieren, was die Gründe für den Wahlsieg sind, wie er die deutsche Politik verändern könnte und was Europa daraus lernen kann.

Clémence Guetté, Abgeordnete der Partei La France Insoumise, hat ein Buch veröffentlicht, in dem sie dafür plädiert, freundschaftliche Beziehungen neben Ehe, eingetragener Partnerschaft und Verwandtschaft rechtlich anzuerkennen. In "Für eine Politik der Freundschaft" schlägt sie unter anderem vor, dass Menschen einen Partnerschaftsvertrag miteinander schließen können, in dem sie sich verpflichten, füreinander zu sorgen. In französischen Medien ist viel Kritik daran zu lesen.

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