"Schließlich sage ich heute Abend zu dem großartigen, stolzen Volk des Iran: Die Stunde Ihrer Freiheit ist gekommen." Dieses Versprechen hat US-Präsident Trump den Menschen im Iran in seiner Ansprache zu Beginn des Iran-Krieges gemacht. Nach der Tötung des Obersten Führers Ali Chamenei hat das Regime seinen Sohn zum Nachfolger ernannt. Kommentatoren sehen die Machtbasis der Mullahs bisher kaum geschwächt.
In Zypern regt sich Unmut über die britischen Militärstützpunkte auf der Insel. Bei einer Demonstration am Samstag vor dem Präsidentenpalast in Nikosia forderten die Teilnehmer die Schließung der Standorte. Hintergrund der Forderung ist der Einschlag einer Drohne aus dem Libanon in Akrotiri am 1. März. Das Vereinigte Königreich hat seit 1960 zwei souveräne Stützpunkte in Akrotiri und Dekelia, die aktuell auch vom US-Militär im Iran-Krieg genutzt werden.
Die eskalierende Lage in Nahost und die Blockade der Straße von Hormus lassen weltweit die Energiepreise steigen. Auch nach den Andeutungen von Donald Trump am Montag über ein möglicherweise schnelles Kriegsende und Beratungen der G7-Staaten über ein Zurückgreifen auf strategische Ölreserven liegen die Preise deutlich über dem Stand von Ende Februar. Europas Presse bewertet Ursachen, Folgen und Lösungsansätze.
Mit Modschtaba Chamenei hat der Iran einen neuen Obersten Führer. Sein Vater und Vorgänger, Ajatollah Ali Chamenei, war bei den Angriffen der USA und Israels getötet worden. Das israelische Militär bedrohte nun auch dessen Sohn. US-Präsident Donald Trump hatte bereits im Vorfeld erklärt, Modschtaba Chamenei sei für ihn "inakzeptabel" und eine iranische Führung ohne die Zustimmung Washingtons werde "nicht lange im Amt bleiben".
In Finnland ist nach der aktuellen Gesetzeslage die Einfuhr, Herstellung, Besitz und Zündung von nuklearen Sprengsätzen verboten – sogar im Kriegsfall. Drei Jahre nach dem Nato-Beitritt Finnlands hat die Regierung nun angekündigt, diese Beschränkungen aufzuheben, um "die Abschreckungs- und kollektive Verteidigungskraft der Nato voll auszuschöpfen", so Verteidigungsminister Antti Häkkänen. Pläne zur Stationierung von Atomwaffen gibt es dabei in Helsinki nicht.
Der Intendant des Österreichischen Rundfunks (ORF), Roland Weißmann, ist zurückgetreten. Eine Mitarbeiterin hatte ihn der sexuellen Belästigung beschuldigt. Weißmann weist den Vorwurf zwar zurück, will laut seinem Anwalt aber Schaden vom Unternehmen abwenden. Landesmedien sehen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk einmal mehr angeschlagen.
Spaniens Premier Pedro Sánchez hat sein "Nein zum Krieg in Iran!" vergangene Woche in einer Fernsehansprache bekräftigt. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Spanien im Beisein von Bundeskanzler Friedrich Merz heftig dafür kritisiert, dass es den USA die Nutzung zweier Militärstützpunkte untersagt hatte. Trump drohte damit, die Handelsbeziehungen zu Spanien abzubrechen.
Die Schweizer Volksabstimmung zur Reduzierung des Rundfunkbeitrags ist klar gescheitert: Etwa 62 Prozent der Voten sprachen sich gegen die Initiative "200 Franken sind genug!" aus. Gegenwärtig zahlen Haushalte 335 Franken im Jahr. Mit den Beiträgen wird das öffentlich-rechtliche Medienhaus SRG finanziert, das Radio- und Fernsehprogramme in den vier Landessprachen produziert.
Seit einer knappen Woche greifen Israel und die USA den Iran aus der Luft an. Teheran antwortet mit Schlägen gegen Israel und benachbarte Golfstaaten. In Washington haben sich Senat und Repräsentantenhaus hinter das Vorgehen von US-Präsident Trump gestellt. Unterdessen stieg der Ölpreis deutlich an und versetzt die Wirtschaft weltweit in Unruhe. Kommentatoren in Europa versuchen zu deuten, welche Entwicklung der Krieg nehmen wird.
Im Streit zwischen Kyjiw und Budapest liegen die Nerven blank. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die anhaltende Blockade eines 90-Milliarden-Euro-Kredits durch Ungarn scharf. In Bezug auf das Veto des ungarischen Premiers schlug er ironisch vor, man solle die Kontaktdaten "dieser einen Person" den ukrainischen Soldaten geben – "damit sie ihn anrufen und in ihrer eigenen Sprache mit ihm reden".
Bei den paralympischen Winterspielen in Italien sorgt die Entscheidung für Kritik, Teilnehmende aus Russland und Belarus mit ihren Flaggen einlaufen zu lassen. Dem ukrainischen Team wurde indes das Tragen eines Outfits mit der Landkarte der Ukraine – einschließlich der russisch besetzten Gebiete – verboten. Mehrere Verbände schlossen sich dem von der Ukraine angekündigten Boykott der Eröffnungsfeier an.











