Der kriselnde VW-Konzern plant drastische Einschnitte. Bis zu 50.000 Stellen könnten laut VW-Chef Oliver Blume wegfallen, Werke stehen auf der Kippe. Vor allem die wachsende Konkurrenz aus China setzt den Konzern unter Druck. Die Presse sieht schwierige Zeiten voraus.

In Großbritannien und Irland ereignen sich schwere Unfälle mit jugendlichen Rasern, die mit gestohlenen Autos hochriskante Fahrten unternehmen und Videos davon auf Social Media veröffentlichen. Nach zwölf Toten bei zwei schweren Unfällen mit Geisterfahrern diskutiert die britische Presse, wie sich solche 'Joyrider' stoppen lassen.

Die Ukraine hat am Montag im fünften Jahr des russischen Angriffskrieges ihren 35. Unabhängigkeitstag gefeiert. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs der Unterstützerländer reisten zu diesem Anlass nach Kyjiw. Die EU sagte weitere Finanzhilfen in Milliardenhöhe zu. Kommentatoren blicken auf ein Land, das die Hoffnung auf eine freie und friedliche Zukunft nicht aufgibt.

Die ungarische Regierung unter Premier Péter Magyar hat die ersten turbulenten 100 Tage ihrer Amtszeit hinter sich. Magyar und seine Tisza-Partei, die eine Zweidrittelmehrheit im Parlament hat, sind im Mai mit dem Versprechen angetreten, Rechtsstaat und Demokratie in Ungarn wiederherzustellen und mutmaßliche Korruptionsvergehen der Vorgängerregierung von Viktor Orbán gnadenlos aufzudecken.

Die humanitäre Situation in Ceuta ist mehr als drei Wochen nach Beginn der Krise noch immer katastrophal: Zwar ist der größte Teil der Migranten nach Marokko zurückgekehrt, doch die Verbliebenen werden erst jetzt in Unterkünfte verlegt und Minderjährige aufs Festland gebracht. Spaniens Premier Sánchez berief den Nationalen Sicherheitsrat ein, um eine Antwort auf die Krise zu koordinieren.

Die Entwicklung humanoider Roboter schreitet voran, vor allem China setzt auf schnelle und innovative Techniken. In Peking findet bereits die zweite Weltmeisterschaft der Mensch-Maschinen statt. Der Roboter 'Superman' lief dort auf 100 Meter schneller als der menschliche Weltrekord-Halter Usain Bolt. Über den Vorreiter China, den Vorsprung auf dem Weltmarkt und die Position Europas diskutieren die Kommentatoren.

Zwischen den USA und Kanada ist der Handelskrieg wieder entbrannt. Nach gescheiterten Gesprächen traten am Samstag US-Zölle in Höhe von 50 Prozent auf eine Reihe kanadischer Güter in Kraft. Betroffen sind unter anderem Eishockeyschläger, Möbel und Wein. Kanadas Premierminister Mark Carney kündigte Gegenzölle ab 8. September an – vorrangig auf Produkte der US-Stahl-und Molkereibranche.

Europa durchläuft demografische und gesellschaftliche Entwicklungen, die für Diskussionsstoff sorgen. Der Anteil der Seniorinnen und Senioren an der Gesamtbevölkerung wächst, während der der Erwerbsfähigen sinkt: eine Herausforderung für die Rentensysteme. Die Geburtenraten fallen, die Option, durch Einwanderung einen Ausgleich für die Sozialsysteme zu schaffen, ist umstritten.

In der Nacht auf Donnerstag gab es erneut heftige russische Angriffe mit Raketen und Drohnen auf den Großraum Kyjiw. 16 Menschen wurden getötet. Präsident Selenskyj mahnte seitens der westlichen Partner schnelle Hilfe bei der Luftabwehr an. Die Ukraine schickt ihrerseits Drohnenwellen nach Russland: Laut Moskaus Bürgermeister attackierten in der Nacht auf Dienstag gleich 620 Drohnen die russische Hauptstadtregion.

Ein rumänischer F16-Kampfjet hat eine mit Sprengstoff bestückte Seedrohne im Schwarzen Meer unschädlich gemacht. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums befand sich die Seedrohne in der Nähe einer Förderplattform im rumänischen Gasfeld Neptun Deep, auf der hunderte Menschen arbeiten. Rumäniens Präsident Nicusor Dan machte Russland für den Vorfall verantwortlich.

Nach Ablauf der zweimonatigen Verhandlungsfrist zwischen Iran und den USA ist keine Einigung in Sicht. Trump drohte Teheran nun mit einem Wirtschaftskrieg. Man wolle auch alle Länder bestrafen, die den Iran unterstützten. Besonders scharfe Worte richtete der US-Präsident an Oman, das man "in Grund und Boden bomben" werde, solle es der US-Strategie im Weg stehen. Teheran drohte seinerseits mit Angriffen auf US-Verbündete.

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