In Portugal hat die Schule wieder angefangen – allerdings läuft bei Weitem nicht alles nicht reibungslos. Vielerorts fehlen Räumlichkeiten, und Tausende Schüler haben immer noch keine Lehrer. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Spar- und Reformkurs der konservativen Regierung für das Bildungswesen? Schon bei den Abiturprüfungen im Juni und Juli hatte es große Probleme gegeben.

Mit der Einnahme der jemenitischen Küste des Roten Meers und strategisch wichtiger Inseln hat die pro-iranische Huthi-Miliz ihren Einfluss auf die für den Welthandel bedeutende Meerenge Bab al-Mandab ausgeweitet. Diese ist während des Iran-Krieges zu einer wichtigen Ausweichroute für saudi-arabische Ölexporte geworden. Welche Auswirkungen hat das auf die ohnehin schon angespannte Situation auf den Energiemärkten?

Angesichts der stark gestiegenen Treibstoffpreise, der wachsenden Lebenshaltungskosten und der hohen Verschuldung des Landes steht der Wahlkampf zu den französischen Präsidentschaftswahlen im Frühjahr 2027 vor allem im Zeichen wirtschaftlicher und sozialer Fragen. In den sozialen Medien kursieren bereits zahlreiche Aufrufe zu landesweiten Protesten. Die französische Presse erörtert die Probleme, die gelöst werden müssen.

Führende Tech-Unternehmer aus den USA haben sich dafür ausgesprochen, die Entwicklung von KI zu bremsen. Anthropic-Chef Dario Amodei schrieb in einem Blog-Beitrag, dass die Branche mehr Zeit brauche, um mit der Risikoprävention hinterherzukommen. Sonst könnte KI in sechs bis zwölf Monaten außer Kontrolle geraten. Zustimmung bekam Amodei von Elon Musk, Open-AI-Chef Sam Altman und Google.

Auch zwei Tage nach der Parlamentswahl in Schweden gibt es noch keinen eindeutigen Sieger. Nach Auszählung der meisten Stimmen liegt die Mitte-links-Opposition unter Führung der Sozialdemokraten drei Sitze vor der bürgerlichen Koalition aus Liberal-Konservativen, Christdemokraten und Liberalen sowie den mit ihr kooperierenden rechtspopulistischen Schwedendemokraten. Mit dem endgültigen amtlichen Wahlergebnis wird erst am morgigen Mittwoch gerechnet.

Unweit der polnischen Grenze ist am Sonntag in der Ukraine ein Passagierzug von einer russischen Drohne getroffen worden. Der Zug war auf dem Weg von Kyjiw nach Warschau. Die 206 Fahrgäste konnten rechtzeitig evakuiert werden, sodass niemand verletzt wurde. Auch eine Tankstelle in der ukrainischen Grenzregion zu Polen wurde getroffen. Angesichts der Nähe der Angriffe herrscht in Polen seither große Besorgnis.

Die Regierungschefs von Schottland, Wales und Nordirland haben am Montag eine Erklärung unterzeichnet, in der sie mehr Selbstbestimmung für ihre zum Vereinigten Königreich gehörenden Landesteile fordern. Schottlands Ministerpräsident John Swinney sprach sich für ein weiteres Unabhängigkeitsreferendum für seine Nation innerhalb von fünf Jahren aus. Kommentatoren fragen sich, wie groß die Bedeutung dieses Treffens ist.

US-Präsident Donald Trump hat jedem erwachsenen US-Bürger für den Fall eines Wahlsieges der Republikaner bei den Midterms im November 5.000 Dollar (rund 4.300 Euro) in Aussicht gestellt. "Wenn die Republikaner gewinnen, gewinnt ihr mit uns und bekommt 5.000 Dollar", sagte er beim Parteitag der Republikaner in Dallas. Wie die "Trump-Dividende" finanziert werden soll, wirft in der europäischen Presse Fragen auf.

Der US-Technologiekonzern Google hat angekündigt, in den nächsten zwei Jahren 13 Milliarden Euro in Rechenzentren und digitale Infrastruktur in Finnland zu investieren. Die Investitionen würden auch "Projekte für saubere Energie" umfassen, betonte Google. Zudem wolle der Konzern Projekte zum Schutz der biologischen Vielfalt und zur Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme unterstützen. Die finnische Presse ordnet ein.

Heute vor 25 Jahren entführten islamistische Terroristen vier US-Passagierflugzeuge und griffen damit zentrale Symbole US-amerikanischer Macht an. Fast 3.000 Menschen starben. Die Anschläge auf das World Trade Center und das US-Verteidigungsministerium veränderten die internationale Sicherheits- und Außenpolitik nachhaltig. Europas Presse erörtert die Folgen, die bis heute nachwirken.

Vor der schwedischen Parlamentswahl am Sonntag führt die Mitte-Links-Opposition aus Sozialdemokraten, Linkspartei, Grünen und Zentrumspartei in den Umfragen vor der bürgerlichen Koalition aus Liberal-Konservativen, Christdemokraten und Liberalen sowie den mit ihr kooperierenden rechten Schwedendemokraten (SD). Kurz vor dem Urnengang haben beide Lager jedoch mit Parteiskandalen an ihren Rändern zu kämpfen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins auf von 2,25 auf 2,5 Prozent angehoben. Als Begründung nannten die Verantwortlichen den hohen Inflationsdruck, der durch den Konflikt im Nahen Osten erzeugt werde. Nach oben getrieben werden die Preise vor allem durch den Ölpreisschock infolge des Iran-Krieges. Kommentatoren stellen düstere Zukunftsprognosen an.

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