Islands Bevölkerung stimmt am Samstag darüber ab, ob das Land Beitrittsgespräche mit der EU aufnehmen soll. Im Jahr 2010 waren schon einmal Beitrittsverhandlungen begonnen worden, diese hatte die damalige Regierung in Reykjavík 2013 jedoch ausgesetzt. Ein Grund waren unter anderem Differenzen bei der Fischereipolitik. Kommentatoren wagen einen Blick Richtung Norden und in die Zukunft.
CIA-Direktor John Ratcliffe hat sich am Dienstag in Moskau aufgehalten. Der Besuch war inoffiziell und unangekündigt, doch der Flug einer großen US-Maschine von Washington nach Moskau war der Öffentlichkeit nicht verborgen geblieben. Der Kreml bestätigte die Visite als "Gespräche zwischen den Geheimdiensten". Die meisten Medien sehen ihn in Verbindung mit Entwicklungen im Ukrainekrieg.
Die USA trauern um Dolly Parton. Die Country-Sängerin mit der üppigen blonden Haarpracht ist am Dienstag im Alter von 80 Jahren gestorben. Sie verkörperte den amerikanischen Traum: Trotz ihrer Herkunft aus bitterarmen Verhältnissen stieg sie bereits in den 1970er Jahren zum Superstar auf. Neben der Musik engagierte sie sich als Unternehmerin und Förderin von Forschung und gesellschaftlichen Projekten.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman haben eine Grundsatzvereinbarung über die Finanzierung von drei neuen Freizeitparks in der Pariser Region unterzeichnet. Mit sechs Milliarden Euro soll unter anderem ein Vergnügungspark zur Mangaserie Dragon Ball Z errichtet werden, für die sich beide Staatsoberhäupter begeistern.
Die US-Regierung erhöht im Konflikt mit dem Iran den ökonomischen Druck. Finanzminister Scott Bessent wiederholte am Montag Präsident Trumps Drohung mit einem „wirtschaftlichen D-Day“. Ziel sei es, den Iran von allen Einnahmequellen abzuschneiden. Staaten, die Handelsbeziehungen zum Iran unterhalten, forderte Bessent auf, diese sofort zu beenden.
In Großbritannien und Irland ereignen sich schwere Unfälle mit jugendlichen Rasern, die mit gestohlenen Autos hochriskante Fahrten unternehmen und Videos davon auf Social Media veröffentlichen. Nach zwölf Toten bei zwei schweren Unfällen mit Geisterfahrern diskutiert die britische Presse, wie sich solche 'Joyrider' stoppen lassen.
Die Ukraine hat am Montag im fünften Jahr des russischen Angriffskrieges ihren 35. Unabhängigkeitstag gefeiert. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs der Unterstützerländer reisten zu diesem Anlass nach Kyjiw. Die EU sagte weitere Finanzhilfen in Milliardenhöhe zu. Kommentatoren blicken auf ein Land, das die Hoffnung auf eine freie und friedliche Zukunft nicht aufgibt.
Die ungarische Regierung unter Premier Péter Magyar hat die ersten turbulenten 100 Tage ihrer Amtszeit hinter sich. Magyar und seine Tisza-Partei, die eine Zweidrittelmehrheit im Parlament hat, sind im Mai mit dem Versprechen angetreten, Rechtsstaat und Demokratie in Ungarn wiederherzustellen und mutmaßliche Korruptionsvergehen der Vorgängerregierung von Viktor Orbán gnadenlos aufzudecken.
Die humanitäre Situation in Ceuta ist mehr als drei Wochen nach Beginn der Krise noch immer katastrophal: Zwar ist der größte Teil der Migranten nach Marokko zurückgekehrt, doch die Verbliebenen werden erst jetzt in Unterkünfte verlegt und Minderjährige aufs Festland gebracht. Spaniens Premier Sánchez berief den Nationalen Sicherheitsrat ein, um eine Antwort auf die Krise zu koordinieren.
Die Entwicklung humanoider Roboter schreitet voran, vor allem China setzt auf schnelle und innovative Techniken. In Peking findet bereits die zweite Weltmeisterschaft der Mensch-Maschinen statt. Der Roboter 'Superman' lief dort auf 100 Meter schneller als der menschliche Weltrekord-Halter Usain Bolt. Über den Vorreiter China, den Vorsprung auf dem Weltmarkt und die Position Europas diskutieren die Kommentatoren.











